Terra Preta Konzentrat - Pflanzenerde

Jahrtausende altes Wissen wird neu entdeckt! Bereits vor 7000 Jahren wurde von den frühen Indiokulturen im Amazonasbecken eine dauerhaft fruchtbare Erde hergestellt. „Terra Preta do Indio“, so der portugisiesche Name für diese „Schwarze Erde der Indios“, gilt als die fruchtbarste Erde der Welt. Sie verwandelte den nährstoffarmen Amazonasboden zu einem Paradies für Nutzpflanzen und war Lebensgrundlage der damaligen Hochkultur. Wie durch ein Wunder ist sie selbst 500 Jahre nach deren Untergang noch heute stabil und fruchtbar.

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    Terra Preta Konzentrat - Pflanzenerde

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    Füllmenge: 4 Liter

    Terra Preta speichert Wasser und verbessert nachhaltig den Boden - ideale Vorraussetzungen für ein prächtiges Wachstum Ihrer Pflanzen! Das besondere an dieser Erde ist, dass sie keine Chemie und keinen Torf enthält, dafür ca. 40% Humus.

    • bindet CO2 dauerhaft im Boden und trägt zum Klimaschutz bei
    • enthält keine Chemie
    • ist garantiert torffrei
    • eignet sich für alle Pflanzen (außer Moorbeet und Orchideen)
    • versorgt Ihre Pflanzen auch ohne zu Düngen optimal mit Nährstoffen
    • enthält einen großen Anteil an Humus
    • speichert Feuchtigkeit optimal
    • wird regional produziert (Oberfranken)

    Terra Preta do Indio, so lautet der portugiesische Name für die extrem fruchtbare, regenerative Schwarzerde aus dem südamerikanischen Amazonasgebiet.

    Frühe lndiokulturen wussten um das Geheimnis dieser sehr nährstoffreichen Humuserde. Jetzt können auch Sie mit dem uralten Wissen Leben in Ihren Boden bringen!

    Terra Preta ist gut für das Klima

    Durch die Pflanzenkohle in der Terra-Preta-Erde wird das CO2, das die Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen haben, langfristig im Boden gespeichert. So leistet sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. In großem Maßstab angewendet, kann Terra Preta den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken und durch ihre fruchtbaren Eigenschaften zu einer Hoffnung in der heutigen Welternährungsfrage werden. 

    Um schwarze Erde zu erhalten wird Biomasse mit Kohlenstoff, Mikroorganismen und Gesteinsmehl ge­mischt. Sich neu ansiedelnde Bodenlebewesen, wie Re­genwürmer, wandeln die Mischung in Terra Preta, die schwarze Erde, um.

    Anwendungshinweise

    "Die Terra Preta ist ein Konzentrat, das universell in Garten, im Haus und auf dem Balkon einsetzbar ist."

    Zur flächigen Bodenverbesserung

    • Terra Preta pur verwenden
    • pro m² Beetfläche ca. 8-12 l Terra Preta gleichmäßig aufstreuen und oberflächlich (z. B. mit dem Rechen) einarbeiten
    • Fläche anschließend dauerhaft mulchen, um das Bodenleben zu schützen und um neue Nährstoffe zuzuführen
    • ein Sack (4 Liter) reicht für ca. 0,4-1,2 m² Beetfläche

    Zum Einsetzen von vorgezogenen Pflanzen

    • Terra Preta 1:1 mit Gartenerde mischen
    • Pflanzloch etwas tiefer ausheben, ca. ein Handvoll (0,5 – 1 Liter) ins Pflanzloch geben
    • Beet mulchen
    • ein Sack (4 Liter) reicht für 8 bis 20 Pflanzen
    • Bei Starkzehrern im Juli ggf. nochmals eine Handvoll Terra Preta um die Pflanze unter dem Mulch verteilen

    Zur Aussaat

    • Terra Preta 1:1 mit Gartenerde mischen
    • In die etwas tiefere Saatrille einstreuen und mit einer dünnen Bodenschicht überdecken, dann aussäen
    • Fläche dünn mulchen

    Für Rasenflächen

    • Terra Preta 1:3 mit (z. B. kommunalem) Grüngutkompost mischen und in einer Schichtdicke von 0,5 bis 1 cm gleichmäßig aufstreuen (Menge reicht dann für 1 bis 3 m²), zur Nährstoffversorgung Rasenschnitt mulchen

    Für Bäume und Sträucher

    • Terra Preta 1:5 mit Gartenerde mischen
    • Baum oder Strauch in das fachgerecht ausgehobene Pflanzloch einsetzen und mit dem Erdengemisch füllen
    • gründlich gießen und um den Baum oder Strauch dick mulchen

    Im Hochbeet

    • Terra Preta pur verwenden
    • Auf das fachgerecht gefüllte Hochbeet ca. 15 Liter Terra Preta pro m² aufbringen
    • 15 Liter reichen für 1 m² Hochbeetfläche
    • Hochbeet immer mulchen, da die Erde leicht austrocknet

    Haus, Balkon und Terrasse

    • Terra Preta 1:1 bis 1:3 mit Gartenerde (oder torffreier Universalerde) mischen, je nach Nährstoffbedarf der Pflanzen
    • alternativ: Terra Preta 1:1 bis 1:2 mit leichten mineralischen Zuschlagstoffen mischen (Blähton, Perlite, Vermiculite) um das Gewicht der Gefäße zu reduzieren. Für die langfristige Nährstoffversorgung regelmäßig kleine Mengen Terra Preta aufstreuen, falls vorhanden als kontinuierliche Düngergabe mit stark verdünntem Bokashi-Sickersaft gießen

    Bei Verwendung in Gefäßen generell:

    Die Erde nicht wegwerfen! Sie kann für die nächste Pflanzsaison wieder verwendet werden! Terra Preta verbraucht sich nicht und wird im Lauf der Zeit immer besser! Nährstoffe mit einer kleinen Gabe Terra Preta oder stark verdünntem Bokashi-Sickersaft wieder ergänzen.

    Nährstoffe:

    • Gesamtstickstoff (N): 0,75%
    • Gesamtphosphat (P2O5): 0,40%
    • Gesamtkaliumoxid (K2O): 0,65%

    Das Geheimnis der Terra Preta

    Terra Preta ensteht, indem man u.a. verschiedenste Biomasse mit Pflanzenkohle mischt und längere Zeit unter passenden Bedingungen reifen lässt. Pflanzenkohle – Das magische Schlüsselelement für Boden und Pflanzen.

    Pflanzenkohle wird durch Pyrolyse (Verschwelung unter Luftabschluss) aus jeglicher pflanzlicher Biomasse hergestellt, am bekanntesten ist die Holzkohle. Pflanzenkohle hat eine hochporöse Struktur und kann wie ein Schwamm Wasser und Nährstoffe besonderst gut aufnehmen. In den Poren der Kohle werden Feuchtigkeit und Nährstoffe gespeichert und können nicht ausgewaschen werden. Mikroorganismen finden einen idealen Lebensraum, schließen Nährstoffe für die Pflanzen auf, das Bodenleben und die Humusbildung werden gefördert. Diese Eigenschaften sorgen für vermehrtes Pflanzenwachstum und höhere Erträge. Und all das dauerhaft! Denn Pflanzenkohle verrottet nicht und ist über Jahrhunderte bis Jahrtausende stabil. Ihre Funktion als Grundlage für die Bodenfruchtbarkeit bleibt erhalten!

    Bitte beachte: Pflanzen sind einzigartig und können sich in Aussehen, Farbe, Form und Größe unterschiedlich und verschieden zu unseren Angaben und Bildern entwickeln. Äußere Umstände wie Bodenbeschaffenheit, Klima, Luftfeuchtigkeit, Luftzufuhr oder Temperatur können die Entwicklung von Plfanzen maßgeblich beeinträchtigen.

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