Plenta Chili Basilikum Tomate
Plenta Erdbeere Paprika
Plenta Erdbeere Beet bunt
Plenta 10.5 Kräuter Regal

Plastikfreier Pflanztopf Plenta – 10,5 cm – 50 Stück

Kompostierbarer plastikfreier Pflanztopf aus nachwachsenden Rohstoffen. Gesunde Wurzelbildung. 100% biologisch abbaubar. Regional produziert. Ideal zur Pflanzenaufzucht. Plastikfrei! 100% natürlich aus Hanffaser. Im 6er Set.

  • 50 Stück
  • Durchmesser (Topfrand): 10,5 cm
  • Höhe: 7,5 cm
  • Durchmesser (Boden): 7 cm
  • Füllmenge/Volumen: 0,3 L
  • 100 % Plastikfrei
  • 100 % biologisch abbaubar und kompostierbar
€29,00
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Plastikfreier Pflanztopf Plenta – 10,5 cm – 50 Stück

Plastikfreier Pflanztopf Plenta – 10,5 cm – 50 Stück

€29,00

Plastikfreier Pflanztopf Plenta – 10,5 cm – 50 Stück

€29,00

Hergestellt in Tröstau, Oberfranken

Plenta®. Der Topf, der sich vom Acker macht.

Und zwar wörtlich. Plenta® sieht aus wie ein Plastiktopf und fasst sich auch so an, besteht aber aus Hanffasern, Lignin, Cellulose und Pflanzenkohle. Du ziehst deine Pflanze darin groß, setzt beide zusammen in die Erde, und der Topf verrottet dort ganz natürlich. Biologisch abbaubar und kompostierbar, auch ohne Industrieanlage. Oder du nutzt ihn vorher noch ein paar Jahre. Beides geht.

0 % Erdöl-PlastikBiologisch abbaubarKompostierbarMikroplastikfreiMehrfach nutzbar100 % vegan
So funktioniert’sWas drin ist
MADE INGERMANY

Sechs Gründe in zehn Sekunden.

0 %
0 % Erdöl-PlastikHanffasern, Lignin, Cellulose und Pflanzenkohle statt Kunststoff. Kein Mikroplastik, keine Weichmacher.
Biologisch abbaubar & kompostierbarVerrottet natürlich im Gartenboden. Ohne Industrieanlage, ohne Rückstände.
Pflanzenkohle inklusivePuffert Wasser im Topf und bleibt später als Bodenhelfer in der Erde.
Kein UmtopfenPflanze samt Topf einpflanzen. Der Wurzelballen bleibt ungestört.
Gesunde WurzelnGleichmäßig durchwurzelt statt eingedreht. Zersetzt sich der Topf im Beet, wachsen die Wurzeln durch Topfwand und Topfboden hinaus.
Mehrfach nutzbarHält mehrere Anzuchtphasen durch. Erst in der Erde löst er sich auf.

Teil 1 von 4Warum es Plenta® gibt

Zum InhaltZum Kauf

Kurz gebraucht. Ewig geblieben.

Wir leben in einer Plastikwelt. Und der Garten macht da keine Ausnahme.

Seit den 1950er-Jahren ist Plastik der Baustoff für fast alles, weil es leicht, formbar und billig ist. Aus zwei Millionen Tonnen im Jahr 1950 sind weltweit über 400 Millionen Tonnen pro Jahr geworden. Die Frage, wohin damit, kam erst, als es schon überall war: in den Meeren und in unseren Böden.

Im Garten sieht man das Prinzip im Kleinen. Ein Anzuchttopf wird 3 bis 12 Monate gebraucht, bis die Pflanze groß genug fürs Beet oder den Kübel ist. Gemacht ist er meist aus Polypropylen, einem Kunststoff aus Erdöl, der möglichst lange halten soll. Den Wurzeln tut die dichte Wand nebenbei auch nicht gut.

Verrotten kann so ein Topf nicht. Im Gartenschuppen überdauert er Jahrzehnte, in der Umwelt je nach Kunststoff und Umgebung schätzungsweise mehrere Hundert Jahre. Und selbst dann ist er nicht weg: Sonne und Frost machen ihn spröde, er zerbricht in immer kleinere Stücke und bleibt als Mikroplastik im Boden.

Einsatzzeit: 3 bis 12 Monate. Das ist der grüne Strich ganz links, unter dem Pfeil.

Danach: liegt er rum. heute250 Jahre500 Jahre
Gerechnet mit der gängigen Schätzung von rund 500 Jahren.
Seitlich wischen
ErdölMillionen Jahre altFabrikwird zu billigem PlastikEine SaisonTopf im EinsatzGartenschuppenDer Stapel wächstRestmüllkaum zu recyceln
Vom Erdöl in den Restmüll: die übliche Reise eines Plastiktöpfchens.

Wie viele Plastiktöpfe sind das eigentlich?

Genau gezählt hat die Plastiktöpfe niemand. Die Größenordnungen sind aber bekannt, und sie sind absurd.

Weltweit und in Europa

500 Mio.

Plastiktöpfe werden jedes Jahr allein in Großbritannien für Zierpflanzen verbraucht. So lautet die gängige Schätzung der Branche.

Milliarden

Pflanzgefäße wandern laut Forschungsdienst der EU-Kommission Jahr für Jahr in den Müll. Die Rede ist von rund zehn Milliarden Plastiktöpfen, die meisten nur einmal benutzt.

4–23×

So viel stärker als die Meere sind unsere Böden mit Plastik belastet, je nach Umgebung. Das zeigt der Plastikatlas von Heinrich-Böll-Stiftung und BUND.

Und bei uns in Deutschland

60 Mio.

Pflanzen im Topf verkauft allein eine einzige große Baumarktkette pro Jahr. Jede kommt in ihrem eigenen Topf.

150 Mio.

Einweg-Paletten für den Pflanzentransport landen jedes Jahr im Abfall. Das sind rund 21.000 Tonnen Plastik.

13.256 t

Kunststoff gelangen jedes Jahr in landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Böden. Ein Teil davon sind Töpfe und Pflanzhilfen, die spröde werden und zerbröseln.

Quellen: AIPH und CORDIS (Großbritannien, EU), Plastikatlas 2019, Unternehmensangabe (2020), Deutsche Umwelthilfe (2020), Fraunhofer UMSICHT und Ökopol im Auftrag des NABU (2021).

Bäume pflanzen, Plastik säen.

Draußen in der Welt wird es nicht besser. Wer aufforstet, zieht seine Setzlinge fast überall in dünnen schwarzen Plastikbeuteln groß. Beim Pflanzen wird der Beutel aufgerissen, der Baum kommt in den Boden, die Folie bleibt übrig. Recyceln lässt sie sich danach nicht mehr.

Für jeden gepflanzten Baum bleibt ein Stück Plastik zurück. Nicht aus bösem Willen, sondern weil es lange nichts Besseres gab. Genau deshalb gibt es Plenta®: ein Topf, der mit in den Boden darf, weil er dort hingehört.

Und Recycling? Klingt besser, als es läuft.

Viele denken: Topf in die gelbe Tonne, und daraus wird ein neuer Topf. In der Praxis wurden in Deutschland 2021 knapp 35 Prozent der Kunststoffabfälle werkstofflich verwertet, rund 64 Prozent wurden verbrannt. Und was recycelt wird, wird selten wieder dasselbe: Der Rezyklat-Anteil in der Kunststoffverarbeitung lag 2023 bei etwa 15 Prozent. Schwarze, mit Erde verschmutzte Töpfe haben es in den Sortieranlagen besonders schwer.

Quellen: Umweltbundesamt (2021), Conversio (2023). Zahlen für alle Kunststoffabfälle.

Ein Topf hat einen kurzen Job. Warum sollte er länger halten als das Haus, vor dem er steht?

meinwoody® fragt ja nur

Kompostierbar ist nicht gleich kompostierbar.

„Biologisch abbaubar“ steht heute auf vielen Produkten. Oft heißt das nur: baut sich in einer Industrieanlage bei rund 58 °C ab. In deinem Garten gibt es keine 58 °C. Plenta® braucht sie auch nicht.

Das Problem mit Bioplastik

Sogenanntes Bioplastik, zum Beispiel PLA aus Maisstärke, ist chemisch gesehen weiter ein Kunststoff. Es zerfällt erst, wenn es über Wochen heiß und feucht genug ist, also in einer industriellen Kompostieranlage. Im Beet, im Wald oder auf dem Hauskompost bleibt es einfach liegen.

Was Plenta® anders macht

Plenta® ist biologisch abbaubar und kompostierbar, und zwar dort, wo du gärtnerst. Der Topf verrottet natürlich und zersetzt sich rückstandsfrei im Boden. Feuchtigkeit, Erddruck und Bodenleben reichen dafür aus. Keine Anlage, keine Hitze, kein Abholtermin.

Genau das ist der Unterschied, auf den es ankommt. Und der Grund, warum wir Plenta® aus Pflanzenfasern, Lignin, Cellulose und Pflanzenkohle bauen und nicht aus Stärke-Kunststoff.

Industrieanlageab 58 °CErst hier zerfällt Bioplastik. Dein Beet10–20 °CHier verrottet Plenta®.
ZeitrafferDrei Töpfe, ein Beet
Plastikbleibt.Bioplastikbleibt auch.Plenta®ist jetzt Erde. Frisch eingepflanzt Ein paar Monate später Noch etwas später

Plastik und Bioplastik liegen bei Gartentemperaturen einfach weiter im Boden. Plenta® löst sich auf und gibt die Wurzeln frei.

Seitlich wischen
Plenta® Bioplastik, z. B. PLA aus Maisstärke Plastiktopf
Rohstoff Hanffasern, Lignin, Cellulose, Pflanzenkohle Stärke oder Zucker, zu Kunststoff verarbeitet Erdöl
Im Gartenboden Verrottet natürlich Passiert so gut wie nichts Bleibt Jahrhunderte
Auf dem Hauskompost Ja, etwas langsamer als im Beet Meist nein Nein
Braucht eine Industrieanlage Nein Ja, rund 58 °C Hilft auch nichts
Was am Ende bleibt Pflanzenkohle und Humus für den Boden Kunststoff, solange es kühl bleibt Plastik, später Mikroplastik
meinwoody® sagt

Ein Topf, der erst bei 58 Grad verschwindet, ist im Garten ungefähr so praktisch wie ein Regenschirm, der nur drinnen aufgeht.

Teil 2 von 4So funktioniert er

Zum InhaltZum Kauf

Vier Schritte, null Umtopfen.

Vom Samen bis ins Beet, ohne die Pflanze ein einziges Mal aus dem Topf zu holen.

1Erde rein

Topf füllen, Samen oder Setzling dazu.

2Großziehen

Gießen und warten. Überschüssiges Wasser läuft durch die Löcher im Boden ab.

3Andrücken

Vor dem Einpflanzen den Topf seitlich leicht zusammendrücken, bis die Wand knackt. Das sind die Türen für die Wurzeln.

4Einpflanzen

Topf samt Pflanze in die Erde, angießen. Den Rest erledigt der Boden.

meinwoody® sagt

Du pflanzt nicht um. Du pflanzt ein. Der Unterschied ist ein freier Nachmittag.

Jedes Teil am Topf hat einen Job.

Rand, Wand und Boden sind durchdacht. Und im Material selbst steckt Pflanzenkraft.

1234567
  1. 1
    Stabiler Rand. Der Topf bleibt in Form, auch voll und nass, und lässt sich sicher greifen.
  2. 2
    Glatte Innenseite. Erde füllt sich leicht ein, leere Töpfe lassen sich stapeln.
  3. 3
    Drainagelöcher. Überschüssiges Wasser läuft ab. Das schützt vor Übergießen.
  4. 4
    Das Design. Einen Plenta® erkennt man auf den ersten Blick.
  5. 5
    Pflanzenkohle. Puffert Wasser und Nährstoffe im Wurzelraum und bleibt später als Speicher im Boden.
  6. 6
    Hanffasern. Machen den Topf stabil und lassen Luft an die Wurzeln. Im Boden werden sie später zu Humus.
  7. 7
    Lignin. Der pflanzeneigene Biokleber gibt dem Topf Form und Halt.
meinwoody® sagt

Die Nummern 5, 6 und 7 sitzen nicht an einer Stelle. Sie stecken im ganzen Material, wie die Zutaten im Brot.

Wurzeln wollen wachsen, nicht sich im Kreis drehen.

In harten, geschlossenen Kunststofftöpfen stößt die Wurzel an die Wand und wächst am Rand entlang. Es entstehen Drehwurzeln. Sie engen sich gegenseitig ein, nehmen Wasser und Nährstoffe schlechter auf, und im dichten Geflecht entsteht leichter Wurzelfäule.

Seitlich wischen
PlastiktopfEs entstehen Drehwurzeln,die im Kreis wachsen Plenta® in der AnzuchtGleichmäßig durchwurzelt,kaum eingedreht Plenta® eingepflanztDer Topf zersetzt sich,die Wurzeln wachsen hinaus

Woher Drehwurzeln kommen

Geschlossene Wand

Die Wurzel trifft auf eine glatte Wand, kommt nicht hindurch und biegt ab.

Zu lange im Topf

Je länger die Pflanze im Topf bleibt, desto enger wird der Wurzelballen.

Viel Dünger

Stark gedüngte Pflanzen wachsen schnell und füllen den Topf noch eher mit Wurzeln.

Und in Plenta®?

In der Anzucht

Auch in Plenta® bleiben die Wurzeln erst einmal im Topf. Sie drehen sich aber längst nicht so stark ein und engen sich nicht gegenseitig ein. Der Ballen ist gleichmäßig und fein durchwurzelt.

Nach dem Einpflanzen

Es geht ohne Pause weiter: Sobald sich der Topf in feuchter Erde zersetzt, wachsen die Wurzeln durch Topfwand und Topfboden hinaus. Den Ballen musst du nie aus dem Topf lösen.

Kennt man aus dem Wald

In einem Versuch des World Agroforestry Centre in Kenia überholten Setzlinge aus abbaubaren Anzuchtbehältern nach dem Auspflanzen die aus Plastikbeuteln. Ihnen blieb der Umpflanzschock erspart.

Getestet wurden dort Behälter aus Papier und Bananenblatt. Quelle: CIFOR-ICRAF.

meinwoody® sagt

Wurzeln sind wie Wanderer. Eine Wand, an der man nur im Kreis laufen kann, finden sie doof.

Erst schwarz wie Plastik. Dann blond wie Stroh.

Frisch aus der Maschine ist Plenta® schwarz, glatt und fest. Er fühlt sich an wie ein Kunststofftopf und lässt sich auch so benutzen: stapeln, befüllen, gießen, wieder verwenden. Der Unterschied zeigt sich mit der Zeit. Und er ist Absicht.

Tag 1 6–12 Monate später

Echte Töpfe, echte Farben: links fabrikneu, rechts nach 6 bis 12 Monaten Gießen, Sonne und Regen.

Wird er heller, läuft alles nach Plan.

Beim ersten Mal erschrickt man kurz: Der schwarze Topf wird grau, dann strohgelb, und irgendwann schauen die Hanffasern heraus. Das ist kein Mangel, das ist die Idee. An der Luft waschen Wasser und Sonne nach und nach Pflanzenkohle und Lignin aus der Oberfläche. Übrig bleibt das helle Fasergerüst. Der Topf wird dabei weicher und etwas spröde, hält die Erde aber weiter zusammen.

Neu

Schwarz, glatt, formstabil. Sieht aus wie Kunststoff und fasst sich auch so an.

Nach einigen Monaten

Wasser und Sonne waschen Kohle und Lignin aus der Oberfläche. Der Topf wird grauer und matter.

Nach 6 bis 12 Monaten

Strohfarben, die Hanffasern kommen durch. Weicher, etwas spröde, weiter im Dienst.

Reif für die Erde

Mit leichtem Druck lässt er sich eindrücken oder zerkleinern. Bester Moment zum Einpflanzen.

ZeitrafferSo altert Plenta® an der frischen Luft
Tag 1: schwarz, glatt, fest Sonne und Wasser waschen ihn aus Nach 6 bis 12 Monaten: strohfarben Leichter Druck genügt: reif für die Erde Tag 16 Monate12 Monate

Wie schnell dein Topf heller wird, hängt davon ab, wie viel Wasser, Sonne und Wetter er abbekommt.

Im Regal passiert: nichts.

Solange Plenta® trocken steht und keinen vollen Erdkontakt hat, zersetzt er sich nur sehr langsam. Du kannst ihn lange lagern und immer wieder verwenden. Richtig los geht es erst, wenn Feuchtigkeit, Erddruck und Bodenleben zusammenkommen. Also dann, wenn du ihn einpflanzt.

Und auch der helle, gealterte Topf macht seinen Job weiter. Der Salbei auf dem Foto wächst in einem Plenta®, der schon eine ganze Saison hinter sich hat.

Salbei in einem hell gewordenen Plenta Topf mit Pflanzenstecker

Blond, aber voll im Dienst.

Ein Topf, mehrere Pflanzen.

Plenta® muss nicht nach der ersten Pflanze in die Erde. Er darf weiterarbeiten.

Seitlich wischen
Anzucht 1z. B. Kräuter Anzucht 2z. B. Paprika Anzucht 3z. B. Sonnenblume Wieder und wieder verwenden Zum Schluss: einpflanzen
Der Plastiktopf

Kurzer Einsatz, dann Gartenschuppen oder Restmüll. Sein Lebensende kommt viel später als das der Pflanze, die darin wächst.

Plenta®

Im Einsatz hält er etwa 6 bis 24 Monate, manchmal 36 Monate oder länger. Das hängt von Umgebung und Pflanze ab. Danach kommt er samt Pflanze ins Beet: kurz andrücken, bis er knackt, und ab in die Erde.

meinwoody® sagt

Andere Töpfe sind Einwegtöpfe. Plenta® ist ein Mehrwegtopf mit eingebauter Abschiedsfunktion.

Eingepflanzt. Und dann?

Feuchtigkeit, Erddruck und Mikroorganismen im Boden setzen dem Topf zu. Er wird porös, bricht auf und zersetzt sich rückstandsfrei im Boden. Du musst nichts dazu tun.

Stufe 1Neu und fest
Stufe 2
Stufe 2Erste Risse am Rand
Stufe 3
Stufe 3Die Wand wird porös
Stufe 4
Stufe 4Er bricht auf
Stufe 5
Stufe 5Er zerfällt
Stufe 6
Stufe 6Fast Erde
Die Zersetzung in sechs Stufen.
ZeitrafferVom Topf zur Erde
Eingepflanzt: Topf samt StecklingDie Pflanze wächst, die Wurzeln wandern nach draußenDer Topf wird zu Erde, die Pflanze steht

Wie lange es dauert, entscheidet dein Boden.

Feuchter, lebendiger Boden

Je feuchter und aktiver der Boden, desto schneller geht es.

Trockener, sandiger Boden

Hier dauert es entsprechend länger.

Haushaltskompost

Der Abbau setzt auch hier ein, verläuft aber etwas langsamer als im Erdreich.

meinwoody® sagt

Drück den Topf beim Einpflanzen seitlich an, bis er knackt. Dann kommen die Wurzeln sofort durch, und der Boden kann loslegen.

Teil 3 von 4Was drin ist und was der Boden davon hat

Zum InhaltZum Kauf

Vier Zutaten. Alle gewachsen.

Plenta® besteht aus Arboblend®, einem Biowerkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen. Hauptbestandteile sind Lignin, Cellulose, Hanffasern und Pflanzenkohle. Die genaue Rezeptur bleibt unser Betriebsgeheimnis. Die Zutatenliste nicht.

Hanffasern

Wie der Faden in der Jeans halten sie den Topf zusammen. Im Boden werden sie später zu Humus.

Lignin

Der Kleber des Holzes. Er macht Bäume stabil und gibt dem Topf seine Form.

Cellulose

Der Grundbaustoff aller Pflanzen. Sie bildet das Gerüst der Zellwände.

Pflanzenkohle

Porös wie ein Schwamm. Puffert Wasser und Nährstoffe und bleibt später im Boden.

Nichts, was ausdünstet. Nichts, was stört.

In Plenta® stecken keine Weichmacher, kein Kautschuk und keine erdölbasierten Kunststoffe. Der Biowerkstoff gibt keine giftigen Ausdünstungen an Erde, Luft oder Pflanze ab.

Für deine Anzucht heißt das: Keimlinge, Kräuter und Gemüse wachsen in einem Wurzelraum, der ihr Wachstum nicht hemmt. Die Wand lässt Luft durch, die Pflanzenkohle gleicht Feuchtigkeit aus, und beim Einpflanzen bleibt der Wurzelballen in Ruhe. Wir ziehen seit 2018 selbst Pflanzen in Plenta® groß und wissen, wie gut sie darin wachsen.

Seit 2019 arbeiten auch die Profis damit: Gartenbaubetriebe, Pflanzenvermehrer und Züchter. Ihre Erfahrungen fließen laufend in die Weiterentwicklung ein.

Biologisch abbaubarKompostierbarOhne WeichmacherOhne KautschukMikroplastikfrei100 % veganKeine GVO zugesetztCa. 100 % nachwachsende Rohstoffe

Trauermücken? Deutlich seltener.

Wer Kräuter auf der Fensterbank zieht, kennt die kleinen schwarzen Mücken, die aus der Blumenerde aufsteigen. Gärtnerinnen und Gärtner berichten uns, dass sie in Plenta® deutlich weniger Trauermücken haben als in Plastiktöpfen und in anderen abbaubaren Töpfen. Oft bleiben sie ganz weg.

Wir führen das auf das Zusammenspiel der Zutaten zurück, allen voran auf das Lignin.

Zieht woanders hin.
Der Steckbrief. Schwarz auf weiß.
WerkstoffArboblend®, ein Biowerkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen
HauptbestandteileLignin, Cellulose, Hanffasern, Pflanzenkohle
Nicht enthaltenErdölbasierte Kunststoffe, Mikroplastik, Weichmacher, Kautschuk, zugesetzte GVO, tierische Bestandteile
RohstoffbasisDer organische Anteil besteht zu ca. 100 Gewichtsprozent aus nachwachsenden Rohstoffen
Biologisch abbaubarJa. Die Abbaubarkeit der Rohstoffe ist nach DIN EN ISO 14855 beschrieben, der Norm für die kontrollierte Kompostierung ab 58 °C.
KompostierbarJa, und zwar ohne Industrieanlage. Plenta® zersetzt sich von selbst im Gartenboden, rückstands- und mikroplastikfrei. Auf dem Hauskompost ebenfalls, nur etwas langsamer.
GeprüftEigene Anwendungstests seit 2018, unabhängig geprüft an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Hannover-Ahlem. Seit 2019 im Profi-Gartenbau im Einsatz: Dort wachsen Stauden, Kräuter und viele weitere Kulturen in Plenta® heran.
HerstellungTröstau, Oberfranken

Stand: September 2026.

Der Topf geht. Die Kohle bleibt.

Plenta® löst sich im Boden auf, aber nicht in Luft. Seine Zutaten gehen dorthin zurück, wo sie nützen: Die Pflanzenkohle bleibt als Speicher, die Hanffasern werden zu Humus.

Fangen wir mit der Kohle an. Sie hat zwei Jobs. Der erste läuft, solange deine Pflanze im Topf wächst. Der zweite beginnt, wenn der Topf verschwindet.

Job 1: der Schwamm im Topf

Pflanzenkohle ist von winzigen Poren durchzogen. Darin puffert sie Wasser und Nährstoffe und hält den Wurzelraum ausgeglichen feucht, ohne dass sich Nässe staut.

Job 2: der Aktivator im Boden

Löst sich der Topf auf, gehen die Kohleteilchen in die Erde über und bleiben dort. Pflanzenkohle baut sich kaum ab, sie arbeitet über viele Jahre. Sie hält Wasser und Nährstoffe fest, lockert den Boden, und in ihren Poren siedeln sich Bodenorganismen an.

Im Gartenbau nennt man das einen Bodenaktivator: Die Kohle düngt nicht selbst. Sie macht den Boden zu einem besseren Zuhause für alles, was darin lebt, und hilft ihm so, sich zu erholen.

Wasser Bodenleben Nährstoffe

Pflanzenkohle unter der Lupe.

ZeitrafferWas vom Topf übrig bleibt
Eingepflanzt: Topf samt Pflanze Der Topf löst sich auf Kohle bleibt, Fasern werden Humus Wasser und Bodenleben ziehen ein

Schwarz: Pflanzenkohle. Hell: Hanffasern, die nach und nach zu Humus werden. Blau: gespeichertes Wasser. Grün: Bodenleben, das sich ansiedelt.

Und die Hanffasern? Werden Futter.

Auch die Fasern gehen zurück in den Boden. Für Pilze, Bakterien und Regenwürmer sind Hanffasern, Cellulose und Lignin schlicht Nahrung. Die Cellulose ist schnell verputzt, das Lignin hält länger vor und beschäftigt das Bodenleben über lange Zeit.

Was dabei entsteht, heißt Humus. Er hält die Erde krümelig und stabil, speichert Wasser und Nährstoffe und macht den Boden weniger anfällig für Verschlämmung und Erosion.

Hanffaserngehen in den Boden Bodenlebenfrisst sich durch Humushält Boden und Wasser

In einer Handvoll gesunder Erde leben mehr Mikroorganismen als Menschen auf dem Planeten. Die brauchen alle eine Wohnung.

Ein einzelner Topf macht aus Sandboden keine Schwarzerde, das wäre gelogen. Aber jeder Plenta® hinterlässt im Beet Kohle und Humus, also etwas, das dem Boden nützt, und nichts, das ihm schadet. Wenn du mehr davon willst: Unsere Terra Preta arbeitet nach demselben Prinzip.

Boden ist kein Dreck.

Er ist das größte lebendige System, das wir haben. 95 Prozent unserer Lebensmittel wachsen direkt oder indirekt darauf. Geht es dem Boden gut, wächst die Pflanze gut. Geht es ihm schlecht, wird es auch für uns eng.

95 %

unserer Lebensmittel stammen direkt oder indirekt aus dem Boden.

60–70 %

der Böden in der EU gelten als nicht gesund: ausgelaugt, verdichtet, überdüngt oder versauert.

1 Mrd. t

Boden gehen in der EU jedes Jahr durch Erosion verloren. Weltweit gilt mehr als ein Drittel der Agrarflächen als geschädigt.

Quellen: Europäische Kommission, EU-Bodenstrategie für 2030; Bodenatlas 2024.

Nehmen, ohne zurückzugeben

Jahrzehntelang wurde aus vielen Böden mehr herausgeholt, als zurückkam. Was dabei verloren geht, sieht man nicht sofort: Humus, Bodenleben, Struktur. Die Ernte hängt aber genau daran. Ein lebendiger Boden speichert Wasser, hält Nährstoffe fest und ernährt die Pflanze. Ein erschöpfter braucht immer mehr Dünger für immer weniger Ertrag.

Altes Wissen: schwarze Erde

Dass es andersherum geht, wussten Menschen schon vor mehr als 2.000 Jahren. Am Amazonas mischten indigene Völker Holzkohle, Pflanzenreste und Küchenabfälle in ihre kargen Böden. Das Ergebnis heißt Terra Preta, schwarze Erde, und ist bis heute fruchtbar.

Ein Plastiktopf gibt dem Boden nichts zurück. Plenta® schon: Kohle als Speicher, Fasern als Futter.

Dieselbe Idee wie bei der Terra Preta, nur im Kleinen und Topf für Topf. Die Welt rettet das allein nicht. Aber es ist die richtige Richtung.

Und warum ausgerechnet Hanf?

Weil Nutzhanf, wie er für Seile, Textilien und Dämmstoffe angebaut wird, zu den Pflanzen gehört, die dem Acker mehr geben als nehmen. Und weil er wächst, als hätte er es eilig.

Zeitraffer100 Tage auf dem Hanffeld
0 m1 m2 m3 m4 m1,75 mTag 1Tag 30Tag 60Tag 100

Nutzhanf erreicht in einer Saison von rund 100 Tagen bis zu vier Meter Höhe.

Wächst im Rekordtempo

Bis zu vier Meter in rund 100 Tagen. Kaum eine Nutzpflanze liefert in so kurzer Zeit so viel Faser.

CO₂Bindet viel CO₂

Ein Hektar Hanf bindet in fünf Monaten 9 bis 15 Tonnen CO₂. Das ist so viel wie ein junger Wald.

Tut dem Boden gut

Die tiefe Pfahlwurzel lockert die Erde, das dichte Blätterdach schützt vor Austrocknung und Erosion. Hanf hat großen Appetit auf Stickstoff, braucht kaum Pflanzenschutzmittel, und die Kultur danach bringt oft mehr Ertrag.

Füttert Insekten

Hanf blüht von Juli bis September und liefert reichlich Pollen, genau dann, wenn auf den Feldern sonst wenig zu holen ist.

Quellen: Europäische Kommission (Generaldirektion Landwirtschaft), European Industrial Hemp Association.

Von der Pflanze zur Pflanze.

Der Kohlenstoff in Plenta® kommt aus der Luft. Hanf und Holz haben ihn beim Wachsen als CO₂ aufgenommen und in Fasern und Lignin eingebaut. Erdöl musste dafür keines aus dem Boden geholt werden.

Seitlich wischen
Hanf wächstbindet CO₂ aus der LuftFasern & Rohstoffewerden geerntetPlenta® entstehtin DeutschlandDeine Pflanze wächstim Topf heranEinpflanzenMit Pflanze in die ErdeWieder ErdeHumus für Neues Kreislaufvon der Pflanze zur Pflanze
Der Weg der Rohstoffe.

1 kg Werkstoff = 1,82 kg CO₂ aus der Luft.

Pflanzen bauen sich aus CO₂ auf. In einem Kilo des Werkstoffs steckt rechnerisch der Kohlenstoff aus rund 1,82 kg CO₂, die Hanf und Holz beim Wachsen aus der Atmosphäre geholt haben.

Und was passiert am Ende mit dem CO₂?

Eingepflanzt: Es bleibt etwas da

Die Pflanzenkohle hält ihren Kohlenstoff über Jahrhunderte im Boden fest. Aus den Fasern wird zum Teil Humus. Was das Bodenleben veratmet, ist CO₂, das vorher schon in der Luft war.

Im Müll: Nichts kommt dazu

Selbst wenn ein Plenta® in der Müllverbrennung landet, wird nur das CO₂ frei, das die Pflanzen vorher aufgenommen haben. Kein zusätzliches.

Der Plastiktopf: neues CO₂

Sein Kohlenstoff lag Millionen Jahre als Erdöl unter der Erde. Verbrennt ein Kilo Polypropylen, entstehen rund 3 kg CO₂, die vorher nicht in der Atmosphäre waren.

Teil 4 von 4Für dich und deinen Garten

Zum InhaltZum Kauf

Egal, was du großziehst.

Plenta® ist für alle, die selbst etwas anziehen: auf der Fensterbank, auf dem Balkon, im Schrebergarten oder im Kinderzimmer. Und für alle Pflanzen, bei denen ein sauberer, kunststofffreier Wurzelraum und ungestörte Wurzeln besonders wichtig sind.

Fensterbank

Kräuter für die Küche, direkt im Topf gezogen.

Balkon

Paprika, Chili und Tomaten starten in Plenta® ins Jahr.

Schrebergarten

Vorziehen, ins Beet setzen, Topf bleibt gleich mit drin.

Kinderprojekt

Sonnenblume großziehen, Wurzeln beobachten, ohne Müll.

Geschenk

Ein Topf mit Samen: ein Geschenk, das wächst.

Stecklinge

Lieblingspflanzen vermehren, Topf für Topf.

Vom Samen bis zur Ernte.

Samen, Steckling, Jungpflanze, Pflanze, Ernte: Plenta® passt zu jedem Schritt. Die Wurzeln wachsen ungestört, du pflanzt den ganzen Topf mit ein, und am Ende bleibt kein Müll zurück.

Seitlich wischen
Samenkeimt im TopfStecklingbewurzelt im TopfJungpflanzewächst weiterPflanzekräftig und gesundErnteund kein Müll

Welcher Topf für welche Pflanze?

Plenta® gibt es in 6, 10,5 und 12 cm. Ab Ende 2026 kommt ein eckiger 5-cm-Topf für Tray-Systeme dazu. Dieses Set enthält 50 Stück mit je 10,5 cm Durchmesser.

Seitlich wischen
6 cm120 ml10,5 cm300 mlDIESER TOPF12 cm550 ml
Die drei Größen im Vergleich.
Größe Maße (ca.) Füllmenge Dafür gedacht
5 cm (eckig, ab Ende 2026) Ø 5 cm, Höhe 4,5 cm 80 ml Stecklinge und Setzlinge, ideal für Tray-Systeme
6 cm Ø 5,6 cm, Höhe 4,5 cm 120 ml Stecklinge, Setzlinge, erste Wachstumsphase
10,5 cm (dieser Topf) Ø 10,4 cm, Höhe 7,5 cm 300 ml Jungpflanzen und Kräuter
12 cm Ø 12 cm, Höhe 10 cm 550 ml Größere Jungpflanzen und Blühpflanzen, längere Kulturdauer

Plenta® 10,5 cm im 50er Set bestellen

Was Plenta® kann. Und was Geduld braucht.

Das kann er

Pflanzen großziehen, mehrfach genutzt werden, mit der Pflanze in die Erde gehen, dort natürlich verrotten und die Wurzeln durchlassen.

Das dauert unterschiedlich

Wie schnell sich der Topf auflöst, hängt von Feuchtigkeit, Erddruck und Bodenleben ab. Trockener, sandiger Boden braucht länger, der Haushaltskompost etwas länger als das Beet.

Das gilt für die Entsorgung

Am besten pflanzt du den Topf mit ein oder gibst ihn auf den Haushaltskompost. Die Abfallentsorgung ist kommunal geregelt. Für die Biotonne frag bei deiner Abfallwirtschaft nach.

Aus Oberfranken, mit Hanf und Handschlag.

meinwoody® gibt es seit 2011. Wir sind überzeugt, dass ein grüner Daumen und eine gute Idee etwas verändern können. Plenta® entsteht in Tröstau im Fichtelgebirge.

ZeitrafferAus Tröstau für dich
Plenta® RohstoffeProduktion in TröstauAb in den KartonDirekt zu dir

Rohstoffe rein, Plenta® raus, stapeln, einpacken, losfahren.

2011Gegründet

meinwoody® startet mit Baum-Pflanz-Sets.

2014Die Idee zum Topf

Erste Machbarkeitsstudie für einen Pflanztopf aus nachwachsenden Rohstoffen.

2015Ausgezeichnet

Kultur- und Kreativpilot Deutschland, eine Auszeichnung der Bundesregierung.

2018/19Serienstart

Aus der Idee wird ein Topf aus Hanffasern, in Serie hergestellt.

HeuteSieben Jahre Serie, vier Größen

Angefangen haben wir mit einer einzigen Größe, dem 12-cm-Plenta®. Inzwischen gibt es ihn auch in 10,5 cm und 6 cm, und demnächst kommt der eckige 5-cm-Plenta® dazu.

Bekannt aus: Welt der Wunder (2019), Plan B auf ZDF info und arte (2022/23) und MDR.

Wir haben den Topf erfunden. Der grüne Daumen kommt von dir.

An Plenta® arbeiten wir seit 2014. Wir haben getüftelt, getestet, verworfen und wieder von vorn angefangen, bis ein Topf herauskam, der im Garten alles kann, was ein Plastiktopf kann, und am Ende einfach verschwindet.

Für dich bleibt der schöne Teil: säen, gießen, wachsen sehen. Und wenn du das nächste Mal Töpfe für deine Anzucht brauchst, nimm die, die keinen Müll hinterlassen. Kein Verzicht, kein Umlernen, kein erhobener Zeigefinger.

Wir haben nur diese eine Erde. Wir finden, sie hat Besseres verdient als Plastik, das länger hält als das Haus, vor dem es steht. Plenta® ist unser Beitrag dazu. Je mehr Leute mitmachen, desto größer wird er.

Jetzt Plenta® bestellen

Gibt’s nur einmal.

Häufige Fragen.

Ist Plenta® wirklich plastikfrei?

Ja. Plenta® enthält keine erdölbasierten Kunststoffe. Der Werkstoff Arboblend® besteht aus Lignin, Cellulose, Hanffasern und Pflanzenkohle, ohne Weichmacher und ohne Kautschuk. Er ist mikroplastikfrei und zu 100 % vegan.

Ist Plenta® biologisch abbaubar und kompostierbar?

Ja, beides. Und nicht nur in einer Industrieanlage: Plenta® verrottet natürlich im Gartenboden und zersetzt sich dort rückstandsfrei. Auf dem Hauskompost funktioniert es auch, etwas langsamer als im Beet.

Was ist der Unterschied zu Bioplastik?

Viele Biokunststoffe, zum Beispiel PLA aus Maisstärke, gelten als biologisch abbaubar, zerfallen aber nur unter den Bedingungen einer industriellen Kompostieranlage bei rund 58 °C. Im Garten bleiben sie liegen. Plenta® löst sich von selbst im Boden auf, bei ganz normalen Temperaturen.

Mein Topf wird heller und rauer. Ist er kaputt?

Nein, er macht genau das, was er soll. An der Luft waschen Wasser und Sonne nach und nach Pflanzenkohle und Lignin aus der Oberfläche. Der Topf wird erst grau, dann strohfarben, und die Hanffasern kommen zum Vorschein. Er wird weicher und etwas spröde, lässt sich aber weiter benutzen. Spätestens jetzt ist ein guter Zeitpunkt, ihn mit einzupflanzen.

Wie lange hält der Topf, wenn ich ihn nicht einpflanze?

Trocken gelagert sehr lange. Im Einsatz mit Erde, Gießwasser und Wetter kannst du ihn etwa 6 bis 24 Monate immer wieder verwenden, manchmal 36 Monate oder länger. Das hängt von Umgebung und Pflanze ab.

Dünstet der Topf etwas aus?

Nein. Plenta® enthält keine Weichmacher, keinen Kautschuk und keine erdölbasierten Kunststoffe und gibt keine giftigen Ausdünstungen ab. Deine Pflanzen wachsen darin ungestört.

Hilft Plenta® gegen Trauermücken?

Gärtnerinnen und Gärtner berichten uns von deutlich weniger Trauermücken als in Plastiktöpfen oder anderen abbaubaren Töpfen, oft bleiben sie ganz weg. Wir führen das auf das Zusammenspiel der Zutaten zurück, vor allem auf das Lignin. Ein Freibrief ist das nicht: Wer dauerhaft zu nass gießt, lockt die Mücken trotzdem an.

Muss ich den Topf mit einpflanzen?

Nein. Du kannst ihn mehrfach für die Anzucht nutzen. Ohne vollständigen Erdkontakt ist er sehr langlebig. Wenn du ihn mit der Pflanze in die Erde setzt, löst er sich dort auf.

Wie pflanze ich den Topf richtig ein?

Topf seitlich leicht zusammendrücken, bis die Wand knackt, dann samt Pflanze in die Erde setzen und angießen. Durch die Risse wachsen die Wurzeln sofort hindurch, und die Zersetzung startet zügig.

Wie lange dauert die Zersetzung im Boden?

Das hängt von Feuchtigkeit, Erddruck und Mikroorganismen im Boden ab. In trockenem, sandigem Boden dauert es länger. Auf dem Haushaltskompost beginnt der Abbau ebenfalls, ist aber etwas langsamer als im Erdreich.

Was bringt die Pflanzenkohle?

Im Topf puffert sie Wasser und Nährstoffe und hält den Wurzelraum ausgeglichen feucht. Wenn sich der Topf im Boden auflöst, bleibt die Kohle dort: Sie speichert Wasser und Nährstoffe, lockert den Boden und bietet Bodenorganismen Lebensraum. Deshalb gilt sie als natürlicher Bodenaktivator.

Bleibt vom Topf etwas im Boden zurück?

Kein Plastik und kein Mikroplastik. Der Topf zersetzt sich rückstandsfrei. Die Hanffasern verarbeitet das Bodenleben zu Humus, die Pflanzenkohle bleibt als Wasser- und Nährstoffspeicher. Beides ist ausdrücklich erwünscht.

Was ist Lignin?

Lignin ist ein pflanzeneigenes Biopolymer. Es gibt Holz seine Festigkeit und bildet im Topf die strukturelle Basis. Es sorgt für Halt, ohne dass erdölbasierter Kunststoff nötig ist.

Wie gieße ich richtig?

Wie bei jedem Topf: gleichmäßig feucht halten. Die Drainagelöcher am Boden lassen überschüssiges Wasser ab und schützen vor Übergießen.

Darf der Topf in die Biotonne oder auf den Kompost?

Auf den Haushaltskompost darfst du ihn geben, dort beginnt der Abbau. Die Abfallentsorgung ist in Deutschland kommunal geregelt und unterscheidet sich je nach Landkreis. Frag für die Biotonne am besten bei deiner örtlichen Abfallwirtschaft nach.

Welche Größe brauche ich?

6 cm für Stecklinge und Setzlinge, 10,5 cm für Jungpflanzen und Kräuter, 12 cm für größere Jungpflanzen und Blühpflanzen mit längerer Kulturdauer.

Wo wird Plenta® hergestellt?

In Tröstau in Oberfranken. Wir testen den Topf seit 2018 selbst im Erdreich.

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