Wildbirne Baum-Pflanz-Set mit Wildbirne-Samen, Plenta®-Topf und Erde
Wildbirne-Samen im Seed-Cap mit Graspapierdeckel im Plenta®-Topf
Wildbirne-Samen im Seed-Cap mit Graspapierdeckel im Plenta®-Topf
Geöffneter Seed-Cap mit Wildbirne-Samen im Plenta®-Topf
Wildbirne-Samen (Pyrus pyraster)
Plenta®-Topf mit Erde und Seed-Cap
Keimling wächst im Plenta®-Topf
Wildbirne Baum-Pflanz-Set: Plenta®-Topf, Deckel und Verpackung
Seed-Caps mit verschiedenen Baumsamen
Pyrus pyraster

Wildbirne Baum-Pflanz-Set – Pyrus pyraster selbst pflanzen

Wildbirne Baum-Pflanz-Set: 10 Samen, Plenta®-Topf und Terra-Preta-Erde zum Selberziehen. Die dornige Holzbirne, Baum des Jahres 1998, mit reinweißer Blüte im April und Mai und einer Geschichte bis in die Steinzeit. Auf Wunsch mit Geschenkdeckel zum Anlass.

  • 10 Wildbirnen-Samen (Pyrus pyraster)
  • Plenta®-Topf aus Naturmaterial, kompostierbar
  • ca. 150 ml Terra-Preta-Erde
  • Samen vorbehandeln: 24 h einweichen, 8–12 Wochen Kühlschrank
  • Erste Keimlinge nach ca. 10–16 Wochen
  • Wuchshöhe Strauch 2–5 m, Baum 8–20 m, Standort sonnig
  • Versand aus Deutschland
8,90 €
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Wildbirne Baum-Pflanz-Set mit Wildbirne-Samen, Plenta®-Topf und Erde

Wildbirne Baum-Pflanz-Set – Pyrus pyraster selbst pflanzen

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Pyrus pyraster · Baum-Pflanz-Set

Wildbirne Baum-Pflanz-Set – die Holzbirne, Baum des Jahres 1998


Aus Wildbirnenholz soll das älteste Götterbild der Hera geschnitzt worden sein, heute entstehen daraus Blockflöten. Die Wildbirne (Pyrus pyraster) ist ein dorniger, lichthungriger Baum mit einer Geschichte, die bis in die Steinzeit zurückreicht – eine Stammform unserer Kulturbirnen und selten geworden.

In diesem Set steckt alles für den Start: Samen, Plenta®-Topf und Terra-Preta-Erde – auf Wunsch mit Geschenkdeckel zum Anlass. Die Samen brauchen einen simulierten Winter: erst einweichen, dann 8–12 Wochen ins Gemüsefach. Jede Wildbirne aus Samen wird ein Unikat – du ziehst keinen Klon, sondern einen Baum mit eigenem Charakter.

Auf einen Blick

  • Erste Keimlingenach ca. 10–16 Wochen
  • WuchshöheStrauch 2–5 m, Baum 8–20 m
  • Winterhartheimisch in Mitteleuropa
  • Standortsonnig, sehr lichtbedürftig
  • Bodennährstoffreich, mäßig trocken, lehmig
  • Besondersreinweiße Blüte, Baum des Jahres 1998

Das ist in deinem Set

1234
  1. 110 Wildbirnen-Samenin Forst-Qualität (Pyrus pyraster), im kompostierbaren Seed-Cap mit Graspapier-Verschluss
  2. 2Plenta®-Topfplastikfrei, 100 % kompostierbar – er kommt später einfach mit in die Erde
  3. 3ca. 150 ml Terra-Preta-Erdelocker und nährstoffreich, genau richtig für die Anzucht
  4. 4Deckel mit Sortenaufdruckoder für 1 € Aufpreis ein Geschenkdeckel zum Anlass: Ostern, Hochzeit, Geburt, Geburtstag oder Liebe
  • Plastikfrei
  • Kompostierbar
  • Versand aus Deutschland

So pflanzt du deine Wildbirne

Die Samen brauchen einen langen Winter, um zu keimen. Den übernimmt dein Kühlschrank.

  1. 1
    24 h

    Einweichen

    24 Stunden in Wasser einweichen.

  2. 2
    1 cm

    Säen

    1 cm tief in die feuchte Terra-Preta-Erde im Plenta®-Topf.

  3. 3
    4 °CWildbirne

    Langer Winter

    Topf locker in einen Beutel, 8–12 Wochen ins Gemüsefach (2–5 °C). Alle 1–2 Wochen nachsehen.

  4. 4

    Hell stellen

    Danach hell und sonnig bei 15–20 °C aufstellen und feucht halten. Die ersten Keimlinge kommen nach 2–4 Wochen.

meinwoody® Tipp: Wildbirnen bilden früh eine lange Pfahlwurzel. Lass sie nicht zu lange im kleinen Topf: Im Plenta®-Topf zieht sie samt Topf um, ohne dass die Wurzel gestört wird. Und jede Wildbirne aus Samen wird ein Unikat – lass dich überraschen.

Dein Zeitplan

So ungefähr läuft es ab – der Kalender ist nur ein Richtwert, die Keimlinge entscheiden.

  1. Tag 124 Stunden einweichen, dann 1 cm tief säen
  2. Woche 1–12Kältephase: 8–12 Wochen im Kühlschrank bei 2–5 °C
  3. DanachHell und sonnig bei 15–20 °C aufstellen, Erde feucht halten
  4. Nach 2–4 WochenDie ersten Keimlinge erscheinen
  5. SpäterDoppelt so hoch wie der Topf breit? Abhärten und nach den Eisheiligen samt Topf auspflanzen

Passt die Wildbirne zu dir?

Perfekt, wenn …

  • du einen sonnigen, lichten Platz als Solitär oder am Heckenrand hast
  • du einem seltenen heimischen Baum helfen und Insekten, Vögeln und Säugetieren Futter bieten möchtest
  • du den Baum früh an seinen endgültigen Platz setzen kannst – die Pfahlwurzel verträgt späteres Verpflanzen schlecht

Eher nicht, wenn …

  • du in der Nähe Kulturbirnen stehen hast – Wild- und Kulturbirnen kreuzen sich häufig, und das echte Wildbirnen-Erbgut kann verloren gehen
  • der Baum an einem Weg oder einer Spielfläche stehen soll – die Triebe tragen spitze Dornen
  • dein Platz schattig ist oder von dichten Nachbarn umgeben – sie bleibt dort klein oder geht ein

Wissenswertes zur Wildbirne

  • Baum des Jahres 1998Der Titel sollte auf ihre Seltenheit aufmerksam machen: Die Wildbirne steht in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste und hat ohne lichte Wälder und Hecken kaum eine Zukunft.
  • Hera aus WildbirnenholzDer Reiseschriftsteller Pausanias berichtet im 2. Jahrhundert n. Chr., das älteste Bild der Hera in Argos sei aus Wildbirnenholz gewesen. Ob es wirklich so alt war, lässt sich nicht belegen.
  • Birnen im PfahlbauIn jungsteinzeitlichen Pfahlbauten am Bodensee fanden Archäologen Nahrungsreste wilder Holzbirnen aus der Zeit um 4000 v. Chr. – so alt ist die Beziehung zwischen Mensch und Wildbirne.
  • Blockflöte und „Ebenholz“Das Holz ist hart, feinporig, dicht und lässt sich gut polieren. Im Instrumentenbau wird es für Blockflöten genutzt, mit schwarzer Beize wird es zur Ebenholz-Imitation.
  • Pfahlwurzel von Anfang anDie Wildbirne bildet früh eine stark entwickelte Pfahlwurzel. Das macht sie trockenheitsverträglich, aber empfindlich gegen späteres Verpflanzen.
  • Insektenmagnet im AprilIm April und Mai blüht sie reinweiß, oft schon vor dem Laubaustrieb. Im Herbst und Winter dienen die weichen, überreifen Früchte Vögeln und Säugetieren als Nahrung.

Noch mehr über deine Wildbirne?

Im Pflanzenpass erfährst du, warum das älteste Götterbild der Hera angeblich aus Wildbirnenholz war, wie aus ihrem Holz Blockflöten und „Ebenholz“ wurden und warum sie früh eine lange Pfahlwurzel bildet.

Zum Pflanzenpass

Ein Geschenk, das wächst

Eine Wildbirne ist ein Geschenk mit Geschichte: Sie blüht jedes Frühjahr in reinem Weiß und begleitet Menschen schon seit der Steinzeit. Wer sie bekommt, bekommt einen seltenen heimischen Baum zum Großziehen. Für 1 € Aufpreis wählst du beim Bestellen einen Geschenkdeckel zum Anlass – mit verschiedenen Motiven.

  • GeburtstagJedes Jahr ein Stück größer – und im Frühjahr voller weißer Blüten.
  • GeburtEin Baum, der mit dem Kind wächst.
  • HochzeitGemeinsam einen seltenen Baum großziehen und jedes Frühjahr die weiße Blüte feiern.
  • OsternStatt Schokolade: ein Frühlingsprojekt, das bleibt.
  • LiebeReinweiße Blüten im Frühling – ein Zeichen, das Wurzeln schlägt.
  • WeihnachtenMit dem Sortendeckel: ein seltener Baum zum Selberziehen.

Eigener Text oder Logo auf dem Deckel? Das geht ab 10 Stück im Baum-Pflanz-Set mit eigenem Logo – mit Mengenrabatt, ideal für Firmen, Hochzeiten und Events.

Häufige Fragen

Welche Geschenkdeckel gibt es?

Für 1 € Aufpreis gibt es Geschenkdeckel zu fünf Anlässen: Ostern, Hochzeit, Geburt, Geburtstag und Liebe – mit verschiedenen Motiven zur Auswahl. Ohne Aufpreis kommt dein Set mit dem meinwoody®-Deckel mit Sortenaufdruck.

Muss ich die Samen in den Kühlschrank stellen?

Ja, 8–12 Wochen. Die Samen brauchen eine lange Kältephase, im Grunde einen simulierten Winter. Erst 24 Stunden einweichen, 1 cm tief säen, dann kommt der Topf locker in einen Beutel ins Gemüsefach.

Keimen alle Samen?

Nein, das ist bei Bäumen normal. Etwa die Hälfte der Samen ist keimfähig, darum liegen 10 Samen im Set. Die ersten Keimlinge zeigen sich etwa 2–4 Wochen nach der Kältephase.

Kann ich die Birnen essen?

Roh sind sie hart und herb. Erst wenn sie überreif und teigig sind oder Frost abbekommen haben, schmecken sie besser; verarbeitet werden sie zu Mus und Saft. Die Kerne gehören nicht in den Mund.

Was ist der Unterschied zwischen Wild- und Kulturbirne?

Die Wildbirne hat Sprossdorne, meist kleine, rundliche Blätter unter 6 cm und kleine, herbe Früchte von meist unter 3,5 cm mit vielen Steinzellen. Die Kulturbirne ist meist dornenlos und trägt größere, süßere Früchte. Ein sicheres Erkennen verlangt eine Kombination der Merkmale.

Warum soll ich sie früh auspflanzen?

Die Wildbirne bildet früh eine lange Pfahlwurzel. Im Plenta®-Topf kannst du den Sämling samt Topf auspflanzen, ohne die Wurzel zu stören. Später lässt sich eine Wildbirne nur schlecht verpflanzen.

Wie groß wird eine Wildbirne?

Als Strauch 2–5 m, als Baum 8–20 m. Im Schatten bleibt sie klein, mit viel Licht wächst sie zu einem hohen Baum mit aufrecht ovaler Krone. Sie hat spitze Dornen und sollte deshalb nicht direkt an Wegen oder Spielflächen stehen.

Muss ich den Plenta®-Topf beim Umsetzen entfernen?

Nein. Setz den Sämling mitsamt Topf ein – der Plenta®-Topf verrottet im Boden ganz natürlich, die Wurzeln wachsen ungestört weiter.

Noch Fragen zur Anzucht?

In unseren Pflanz- und Pflegetipps findest du alles zur weiteren Pflege deiner Wildbirne.

Zu den Pflanztipps

Samen vorbereiten. Geduldig bleiben. Wildbirnen wachsen sehen.

Bitte beachte: Pflanzen sind einzigartig und können sich in Aussehen, Farbe, Form und Größe unterschiedlich und verschieden zu unseren Angaben und Bildern entwickeln. Äußere Umstände wie Bodenbeschaffenheit, Klima, Luftfeuchtigkeit, Luftzufuhr oder Temperatur können die Entwicklung von Pflanzen maßgeblich beeinträchtigen.

Saatgut:
10 Baumsamen – je nach Sorte im Seed-Cap oder in der Papiertüte
Pflanztopf:
Plenta®-Topf – plastikfrei und kompostierbar
Pflanzenerde:
ca. 150 ml Terra-Preta-Erde
Deckel:
mit Sortenaufdruck – auf Wunsch Geschenkdeckel zum Anlass (+1 €)
Maße:
6 cm x 6 cm x 5 cm (L x B x H)
Verpackung:
Graspapierkarton mit Pflanzanleitung

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