




Plastikfreier Pflanztopf aus Hanffasern, Lignin und Pflanzenkohle: Er kommt mit der Pflanze in die Erde und zersetzt sich dort ganz von selbst – ohne Austopfen, ohne Plastikmüll. Im 24er-Set.
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Und zwar wörtlich. Plenta® sieht aus wie ein Plastiktopf und fasst sich auch so an, besteht aber aus Hanffasern, Lignin, Cellulose und Pflanzenkohle. Du ziehst deine Pflanze darin groß, setzt beide zusammen in die Erde, und der Topf verrottet dort ganz natürlich. Biologisch abbaubar und kompostierbar, auch ohne Industrieanlage. Oder du nutzt ihn vorher noch ein paar Jahre. Beides geht.
Wir leben in einer Plastikwelt. Und der Garten macht da keine Ausnahme.
Seit den 1950er-Jahren ist Plastik der Baustoff für fast alles, weil es leicht, formbar und billig ist. Aus zwei Millionen Tonnen im Jahr 1950 sind weltweit über 400 Millionen Tonnen pro Jahr geworden. Die Frage, wohin damit, kam erst, als es schon überall war: in den Meeren und in unseren Böden.
Im Garten sieht man das Prinzip im Kleinen. Ein Anzuchttopf wird 3 bis 12 Monate gebraucht, bis die Pflanze groß genug fürs Beet oder den Kübel ist. Gemacht ist er meist aus Polypropylen, einem Kunststoff aus Erdöl, der möglichst lange halten soll. Den Wurzeln tut die dichte Wand nebenbei auch nicht gut.
Verrotten kann so ein Topf nicht. Im Gartenschuppen überdauert er Jahrzehnte, in der Umwelt je nach Kunststoff und Umgebung schätzungsweise mehrere Hundert Jahre. Und selbst dann ist er nicht weg: Sonne und Frost machen ihn spröde, er zerbricht in immer kleinere Stücke und bleibt als Mikroplastik im Boden.
Einsatzzeit: 3 bis 12 Monate. Das ist der grüne Strich ganz links, unter dem Pfeil.
Genau gezählt hat die Plastiktöpfe niemand. Die Größenordnungen sind aber bekannt, und sie sind absurd.
Weltweit und in Europa
Plastiktöpfe werden jedes Jahr allein in Großbritannien für Zierpflanzen verbraucht. So lautet die gängige Schätzung der Branche.
Pflanzgefäße wandern laut Forschungsdienst der EU-Kommission Jahr für Jahr in den Müll. Die Rede ist von rund zehn Milliarden Plastiktöpfen, die meisten nur einmal benutzt.
So viel stärker als die Meere sind unsere Böden mit Plastik belastet, je nach Umgebung. Das zeigt der Plastikatlas von Heinrich-Böll-Stiftung und BUND.
Und bei uns in Deutschland
Pflanzen im Topf verkauft allein eine einzige große Baumarktkette pro Jahr. Jede kommt in ihrem eigenen Topf.
Einweg-Paletten für den Pflanzentransport landen jedes Jahr im Abfall. Das sind rund 21.000 Tonnen Plastik.
Kunststoff gelangen jedes Jahr in landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Böden. Ein Teil davon sind Töpfe und Pflanzhilfen, die spröde werden und zerbröseln.
Quellen: AIPH und CORDIS (Großbritannien, EU), Plastikatlas 2019, Unternehmensangabe (2020), Deutsche Umwelthilfe (2020), Fraunhofer UMSICHT und Ökopol im Auftrag des NABU (2021).
Draußen in der Welt wird es nicht besser. Wer aufforstet, zieht seine Setzlinge fast überall in dünnen schwarzen Plastikbeuteln groß. Beim Pflanzen wird der Beutel aufgerissen, der Baum kommt in den Boden, die Folie bleibt übrig. Recyceln lässt sie sich danach nicht mehr.
Für jeden gepflanzten Baum bleibt ein Stück Plastik zurück. Nicht aus bösem Willen, sondern weil es lange nichts Besseres gab. Genau deshalb gibt es Plenta®: ein Topf, der mit in den Boden darf, weil er dort hingehört.
Viele denken: Topf in die gelbe Tonne, und daraus wird ein neuer Topf. In der Praxis wurden in Deutschland 2021 knapp 35 Prozent der Kunststoffabfälle werkstofflich verwertet, rund 64 Prozent wurden verbrannt. Und was recycelt wird, wird selten wieder dasselbe: Der Rezyklat-Anteil in der Kunststoffverarbeitung lag 2023 bei etwa 15 Prozent. Schwarze, mit Erde verschmutzte Töpfe haben es in den Sortieranlagen besonders schwer.
Quellen: Umweltbundesamt (2021), Conversio (2023). Zahlen für alle Kunststoffabfälle.
Ein Topf hat einen kurzen Job. Warum sollte er länger halten als das Haus, vor dem er steht?
meinwoody® fragt ja nur„Biologisch abbaubar“ steht heute auf vielen Produkten. Oft heißt das nur: baut sich in einer Industrieanlage bei rund 58 °C ab. In deinem Garten gibt es keine 58 °C. Plenta® braucht sie auch nicht.
Sogenanntes Bioplastik, zum Beispiel PLA aus Maisstärke, ist chemisch gesehen weiter ein Kunststoff. Es zerfällt erst, wenn es über Wochen heiß und feucht genug ist, also in einer industriellen Kompostieranlage. Im Beet, im Wald oder auf dem Hauskompost bleibt es einfach liegen.
Plenta® ist biologisch abbaubar und kompostierbar, und zwar dort, wo du gärtnerst. Der Topf verrottet natürlich und zersetzt sich rückstandsfrei im Boden. Feuchtigkeit, Erddruck und Bodenleben reichen dafür aus. Keine Anlage, keine Hitze, kein Abholtermin.
Genau das ist der Unterschied, auf den es ankommt. Und der Grund, warum wir Plenta® aus Pflanzenfasern, Lignin, Cellulose und Pflanzenkohle bauen und nicht aus Stärke-Kunststoff.
Plastik und Bioplastik liegen bei Gartentemperaturen einfach weiter im Boden. Plenta® löst sich auf und gibt die Wurzeln frei.
| Plenta® | Bioplastik, z. B. PLA aus Maisstärke | Plastiktopf | |
|---|---|---|---|
| Rohstoff | Hanffasern, Lignin, Cellulose, Pflanzenkohle | Stärke oder Zucker, zu Kunststoff verarbeitet | Erdöl |
| Im Gartenboden | Verrottet natürlich | Passiert so gut wie nichts | Bleibt Jahrhunderte |
| Auf dem Hauskompost | Ja, etwas langsamer als im Beet | Meist nein | Nein |
| Braucht eine Industrieanlage | Nein | Ja, rund 58 °C | Hilft auch nichts |
| Was am Ende bleibt | Pflanzenkohle und Humus für den Boden | Kunststoff, solange es kühl bleibt | Plastik, später Mikroplastik |
Ein Topf, der erst bei 58 Grad verschwindet, ist im Garten ungefähr so praktisch wie ein Regenschirm, der nur drinnen aufgeht.
Vom Samen bis ins Beet, ohne die Pflanze ein einziges Mal aus dem Topf zu holen.
Topf füllen, Samen oder Setzling dazu.
Gießen und warten. Überschüssiges Wasser läuft durch die Löcher im Boden ab.
Vor dem Einpflanzen den Topf seitlich leicht zusammendrücken, bis die Wand knackt. Das sind die Türen für die Wurzeln.
Topf samt Pflanze in die Erde, angießen. Den Rest erledigt der Boden.
Du pflanzt nicht um. Du pflanzt ein. Der Unterschied ist ein freier Nachmittag.
Rand, Wand und Boden sind durchdacht. Und im Material selbst steckt Pflanzenkraft.
Die Nummern 5, 6 und 7 sitzen nicht an einer Stelle. Sie stecken im ganzen Material, wie die Zutaten im Brot.
In harten, geschlossenen Kunststofftöpfen stößt die Wurzel an die Wand und wächst am Rand entlang. Es entstehen Drehwurzeln. Sie engen sich gegenseitig ein, nehmen Wasser und Nährstoffe schlechter auf, und im dichten Geflecht entsteht leichter Wurzelfäule.
Die Wurzel trifft auf eine glatte Wand, kommt nicht hindurch und biegt ab.
Je länger die Pflanze im Topf bleibt, desto enger wird der Wurzelballen.
Stark gedüngte Pflanzen wachsen schnell und füllen den Topf noch eher mit Wurzeln.
Auch in Plenta® bleiben die Wurzeln erst einmal im Topf. Sie drehen sich aber längst nicht so stark ein und engen sich nicht gegenseitig ein. Der Ballen ist gleichmäßig und fein durchwurzelt.
Es geht ohne Pause weiter: Sobald sich der Topf in feuchter Erde zersetzt, wachsen die Wurzeln durch Topfwand und Topfboden hinaus. Den Ballen musst du nie aus dem Topf lösen.
In einem Versuch des World Agroforestry Centre in Kenia überholten Setzlinge aus abbaubaren Anzuchtbehältern nach dem Auspflanzen die aus Plastikbeuteln. Ihnen blieb der Umpflanzschock erspart.
Getestet wurden dort Behälter aus Papier und Bananenblatt. Quelle: CIFOR-ICRAF.
Wurzeln sind wie Wanderer. Eine Wand, an der man nur im Kreis laufen kann, finden sie doof.
Frisch aus der Maschine ist Plenta® schwarz, glatt und fest. Er fühlt sich an wie ein Kunststofftopf und lässt sich auch so benutzen: stapeln, befüllen, gießen, wieder verwenden. Der Unterschied zeigt sich mit der Zeit. Und er ist Absicht.
Echte Töpfe, echte Farben: links fabrikneu, rechts nach 6 bis 12 Monaten Gießen, Sonne und Regen.
Beim ersten Mal erschrickt man kurz: Der schwarze Topf wird grau, dann strohgelb, und irgendwann schauen die Hanffasern heraus. Das ist kein Mangel, das ist die Idee. An der Luft waschen Wasser und Sonne nach und nach Pflanzenkohle und Lignin aus der Oberfläche. Übrig bleibt das helle Fasergerüst. Der Topf wird dabei weicher und etwas spröde, hält die Erde aber weiter zusammen.
Schwarz, glatt, formstabil. Sieht aus wie Kunststoff und fasst sich auch so an.
Wasser und Sonne waschen Kohle und Lignin aus der Oberfläche. Der Topf wird grauer und matter.
Strohfarben, die Hanffasern kommen durch. Weicher, etwas spröde, weiter im Dienst.
Mit leichtem Druck lässt er sich eindrücken oder zerkleinern. Bester Moment zum Einpflanzen.
Wie schnell dein Topf heller wird, hängt davon ab, wie viel Wasser, Sonne und Wetter er abbekommt.
Solange Plenta® trocken steht und keinen vollen Erdkontakt hat, zersetzt er sich nur sehr langsam. Du kannst ihn lange lagern und immer wieder verwenden. Richtig los geht es erst, wenn Feuchtigkeit, Erddruck und Bodenleben zusammenkommen. Also dann, wenn du ihn einpflanzt.
Und auch der helle, gealterte Topf macht seinen Job weiter. Der Salbei auf dem Foto wächst in einem Plenta®, der schon eine ganze Saison hinter sich hat.
Blond, aber voll im Dienst.
Plenta® muss nicht nach der ersten Pflanze in die Erde. Er darf weiterarbeiten.
Kurzer Einsatz, dann Gartenschuppen oder Restmüll. Sein Lebensende kommt viel später als das der Pflanze, die darin wächst.
Im Einsatz hält er etwa 6 bis 24 Monate, manchmal 36 Monate oder länger. Das hängt von Umgebung und Pflanze ab. Danach kommt er samt Pflanze ins Beet: kurz andrücken, bis er knackt, und ab in die Erde.
Andere Töpfe sind Einwegtöpfe. Plenta® ist ein Mehrwegtopf mit eingebauter Abschiedsfunktion.
Feuchtigkeit, Erddruck und Mikroorganismen im Boden setzen dem Topf zu. Er wird porös, bricht auf und zersetzt sich rückstandsfrei im Boden. Du musst nichts dazu tun.





Wie lange es dauert, entscheidet dein Boden.
Je feuchter und aktiver der Boden, desto schneller geht es.
Hier dauert es entsprechend länger.
Der Abbau setzt auch hier ein, verläuft aber etwas langsamer als im Erdreich.
Drück den Topf beim Einpflanzen seitlich an, bis er knackt. Dann kommen die Wurzeln sofort durch, und der Boden kann loslegen.
Plenta® besteht aus Arboblend®, einem Biowerkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen. Hauptbestandteile sind Lignin, Cellulose, Hanffasern und Pflanzenkohle. Die genaue Rezeptur bleibt unser Betriebsgeheimnis. Die Zutatenliste nicht.
Wie der Faden in der Jeans halten sie den Topf zusammen. Im Boden werden sie später zu Humus.
Der Kleber des Holzes. Er macht Bäume stabil und gibt dem Topf seine Form.
Der Grundbaustoff aller Pflanzen. Sie bildet das Gerüst der Zellwände.
Porös wie ein Schwamm. Puffert Wasser und Nährstoffe und bleibt später im Boden.
In Plenta® stecken keine Weichmacher, kein Kautschuk und keine erdölbasierten Kunststoffe. Der Biowerkstoff gibt keine giftigen Ausdünstungen an Erde, Luft oder Pflanze ab.
Für deine Anzucht heißt das: Keimlinge, Kräuter und Gemüse wachsen in einem Wurzelraum, der ihr Wachstum nicht hemmt. Die Wand lässt Luft durch, die Pflanzenkohle gleicht Feuchtigkeit aus, und beim Einpflanzen bleibt der Wurzelballen in Ruhe. Wir ziehen seit 2018 selbst Pflanzen in Plenta® groß und wissen, wie gut sie darin wachsen.
Seit 2019 arbeiten auch die Profis damit: Gartenbaubetriebe, Pflanzenvermehrer und Züchter. Ihre Erfahrungen fließen laufend in die Weiterentwicklung ein.
Wer Kräuter auf der Fensterbank zieht, kennt die kleinen schwarzen Mücken, die aus der Blumenerde aufsteigen. Gärtnerinnen und Gärtner berichten uns, dass sie in Plenta® deutlich weniger Trauermücken haben als in Plastiktöpfen und in anderen abbaubaren Töpfen. Oft bleiben sie ganz weg.
Wir führen das auf das Zusammenspiel der Zutaten zurück, allen voran auf das Lignin.
Stand: September 2026.
Plenta® löst sich im Boden auf, aber nicht in Luft. Seine Zutaten gehen dorthin zurück, wo sie nützen: Die Pflanzenkohle bleibt als Speicher, die Hanffasern werden zu Humus.
Fangen wir mit der Kohle an. Sie hat zwei Jobs. Der erste läuft, solange deine Pflanze im Topf wächst. Der zweite beginnt, wenn der Topf verschwindet.
Pflanzenkohle ist von winzigen Poren durchzogen. Darin puffert sie Wasser und Nährstoffe und hält den Wurzelraum ausgeglichen feucht, ohne dass sich Nässe staut.
Löst sich der Topf auf, gehen die Kohleteilchen in die Erde über und bleiben dort. Pflanzenkohle baut sich kaum ab, sie arbeitet über viele Jahre. Sie hält Wasser und Nährstoffe fest, lockert den Boden, und in ihren Poren siedeln sich Bodenorganismen an.
Im Gartenbau nennt man das einen Bodenaktivator: Die Kohle düngt nicht selbst. Sie macht den Boden zu einem besseren Zuhause für alles, was darin lebt, und hilft ihm so, sich zu erholen.
Pflanzenkohle unter der Lupe.
Schwarz: Pflanzenkohle. Hell: Hanffasern, die nach und nach zu Humus werden. Blau: gespeichertes Wasser. Grün: Bodenleben, das sich ansiedelt.
Auch die Fasern gehen zurück in den Boden. Für Pilze, Bakterien und Regenwürmer sind Hanffasern, Cellulose und Lignin schlicht Nahrung. Die Cellulose ist schnell verputzt, das Lignin hält länger vor und beschäftigt das Bodenleben über lange Zeit.
Was dabei entsteht, heißt Humus. Er hält die Erde krümelig und stabil, speichert Wasser und Nährstoffe und macht den Boden weniger anfällig für Verschlämmung und Erosion.
In einer Handvoll gesunder Erde leben mehr Mikroorganismen als Menschen auf dem Planeten. Die brauchen alle eine Wohnung.
Ein einzelner Topf macht aus Sandboden keine Schwarzerde, das wäre gelogen. Aber jeder Plenta® hinterlässt im Beet Kohle und Humus, also etwas, das dem Boden nützt, und nichts, das ihm schadet. Wenn du mehr davon willst: Unsere Terra Preta arbeitet nach demselben Prinzip.
Er ist das größte lebendige System, das wir haben. 95 Prozent unserer Lebensmittel wachsen direkt oder indirekt darauf. Geht es dem Boden gut, wächst die Pflanze gut. Geht es ihm schlecht, wird es auch für uns eng.
unserer Lebensmittel stammen direkt oder indirekt aus dem Boden.
der Böden in der EU gelten als nicht gesund: ausgelaugt, verdichtet, überdüngt oder versauert.
Boden gehen in der EU jedes Jahr durch Erosion verloren. Weltweit gilt mehr als ein Drittel der Agrarflächen als geschädigt.
Quellen: Europäische Kommission, EU-Bodenstrategie für 2030; Bodenatlas 2024.
Jahrzehntelang wurde aus vielen Böden mehr herausgeholt, als zurückkam. Was dabei verloren geht, sieht man nicht sofort: Humus, Bodenleben, Struktur. Die Ernte hängt aber genau daran. Ein lebendiger Boden speichert Wasser, hält Nährstoffe fest und ernährt die Pflanze. Ein erschöpfter braucht immer mehr Dünger für immer weniger Ertrag.
Dass es andersherum geht, wussten Menschen schon vor mehr als 2.000 Jahren. Am Amazonas mischten indigene Völker Holzkohle, Pflanzenreste und Küchenabfälle in ihre kargen Böden. Das Ergebnis heißt Terra Preta, schwarze Erde, und ist bis heute fruchtbar.
Ein Plastiktopf gibt dem Boden nichts zurück. Plenta® schon: Kohle als Speicher, Fasern als Futter.
Dieselbe Idee wie bei der Terra Preta, nur im Kleinen und Topf für Topf. Die Welt rettet das allein nicht. Aber es ist die richtige Richtung.
Weil Nutzhanf, wie er für Seile, Textilien und Dämmstoffe angebaut wird, zu den Pflanzen gehört, die dem Acker mehr geben als nehmen. Und weil er wächst, als hätte er es eilig.
Nutzhanf erreicht in einer Saison von rund 100 Tagen bis zu vier Meter Höhe.
Bis zu vier Meter in rund 100 Tagen. Kaum eine Nutzpflanze liefert in so kurzer Zeit so viel Faser.
Ein Hektar Hanf bindet in fünf Monaten 9 bis 15 Tonnen CO₂. Das ist so viel wie ein junger Wald.
Die tiefe Pfahlwurzel lockert die Erde, das dichte Blätterdach schützt vor Austrocknung und Erosion. Hanf hat großen Appetit auf Stickstoff, braucht kaum Pflanzenschutzmittel, und die Kultur danach bringt oft mehr Ertrag.
Hanf blüht von Juli bis September und liefert reichlich Pollen, genau dann, wenn auf den Feldern sonst wenig zu holen ist.
Quellen: Europäische Kommission (Generaldirektion Landwirtschaft), European Industrial Hemp Association.
Der Kohlenstoff in Plenta® kommt aus der Luft. Hanf und Holz haben ihn beim Wachsen als CO₂ aufgenommen und in Fasern und Lignin eingebaut. Erdöl musste dafür keines aus dem Boden geholt werden.
1 kg Werkstoff = 1,82 kg CO₂ aus der Luft.
Pflanzen bauen sich aus CO₂ auf. In einem Kilo des Werkstoffs steckt rechnerisch der Kohlenstoff aus rund 1,82 kg CO₂, die Hanf und Holz beim Wachsen aus der Atmosphäre geholt haben.
Die Pflanzenkohle hält ihren Kohlenstoff über Jahrhunderte im Boden fest. Aus den Fasern wird zum Teil Humus. Was das Bodenleben veratmet, ist CO₂, das vorher schon in der Luft war.
Selbst wenn ein Plenta® in der Müllverbrennung landet, wird nur das CO₂ frei, das die Pflanzen vorher aufgenommen haben. Kein zusätzliches.
Sein Kohlenstoff lag Millionen Jahre als Erdöl unter der Erde. Verbrennt ein Kilo Polypropylen, entstehen rund 3 kg CO₂, die vorher nicht in der Atmosphäre waren.
Plenta® ist für alle, die selbst etwas anziehen: auf der Fensterbank, auf dem Balkon, im Schrebergarten oder im Kinderzimmer. Und für alle Pflanzen, bei denen ein sauberer, kunststofffreier Wurzelraum und ungestörte Wurzeln besonders wichtig sind.
Kräuter für die Küche, direkt im Topf gezogen.
Paprika, Chili und Tomaten starten in Plenta® ins Jahr.
Vorziehen, ins Beet setzen, Topf bleibt gleich mit drin.
Sonnenblume großziehen, Wurzeln beobachten, ohne Müll.
Ein Topf mit Samen: ein Geschenk, das wächst.
Lieblingspflanzen vermehren, Topf für Topf.
Samen, Steckling, Jungpflanze, Pflanze, Ernte: Plenta® passt zu jedem Schritt. Die Wurzeln wachsen ungestört, du pflanzt den ganzen Topf mit ein, und am Ende bleibt kein Müll zurück.
Plenta® gibt es in 6, 10,5 und 12 cm. Ab Ende 2026 kommt ein eckiger 5-cm-Topf für Tray-Systeme dazu. Dieses Set enthält 24 Stück mit je 6 cm Durchmesser.
| Größe | Maße (ca.) | Füllmenge | Dafür gedacht |
|---|---|---|---|
| 5 cm (eckig, ab Ende 2026) | Ø 5 cm, Höhe 4,5 cm | 80 ml | Stecklinge und Setzlinge, ideal für Tray-Systeme |
| 6 cm (dieser Topf) | Ø 5,6 cm, Höhe 4,5 cm | 120 ml | Stecklinge, Setzlinge, erste Wachstumsphase |
| 10,5 cm | Ø 10,4 cm, Höhe 7,5 cm | 300 ml | Jungpflanzen und Kräuter |
| 12 cm | Ø 12 cm, Höhe 10 cm | 550 ml | Größere Jungpflanzen und Blühpflanzen, längere Kulturdauer |
Pflanzen großziehen, mehrfach genutzt werden, mit der Pflanze in die Erde gehen, dort natürlich verrotten und die Wurzeln durchlassen.
Wie schnell sich der Topf auflöst, hängt von Feuchtigkeit, Erddruck und Bodenleben ab. Trockener, sandiger Boden braucht länger, der Haushaltskompost etwas länger als das Beet.
Am besten pflanzt du den Topf mit ein oder gibst ihn auf den Haushaltskompost. Die Abfallentsorgung ist kommunal geregelt. Für die Biotonne frag bei deiner Abfallwirtschaft nach.
meinwoody® gibt es seit 2011. Wir sind überzeugt, dass ein grüner Daumen und eine gute Idee etwas verändern können. Plenta® entsteht in Tröstau im Fichtelgebirge.
Rohstoffe rein, Plenta® raus, stapeln, einpacken, losfahren.
meinwoody® startet mit Baum-Pflanz-Sets.
Erste Machbarkeitsstudie für einen Pflanztopf aus nachwachsenden Rohstoffen.
Kultur- und Kreativpilot Deutschland, eine Auszeichnung der Bundesregierung.
Aus der Idee wird ein Topf aus Hanffasern, in Serie hergestellt.
Angefangen haben wir mit einer einzigen Größe, dem 12-cm-Plenta®. Inzwischen gibt es ihn auch in 10,5 cm und 6 cm, und demnächst kommt der eckige 5-cm-Plenta® dazu.
Bekannt aus: Welt der Wunder (2019), Plan B auf ZDF info und arte (2022/23) und MDR.
An Plenta® arbeiten wir seit 2014. Wir haben getüftelt, getestet, verworfen und wieder von vorn angefangen, bis ein Topf herauskam, der im Garten alles kann, was ein Plastiktopf kann, und am Ende einfach verschwindet.
Für dich bleibt der schöne Teil: säen, gießen, wachsen sehen. Und wenn du das nächste Mal Töpfe für deine Anzucht brauchst, nimm die, die keinen Müll hinterlassen. Kein Verzicht, kein Umlernen, kein erhobener Zeigefinger.
Wir haben nur diese eine Erde. Wir finden, sie hat Besseres verdient als Plastik, das länger hält als das Haus, vor dem es steht. Plenta® ist unser Beitrag dazu. Je mehr Leute mitmachen, desto größer wird er.
Ja. Plenta® enthält keine erdölbasierten Kunststoffe. Der Werkstoff Arboblend® besteht aus Lignin, Cellulose, Hanffasern und Pflanzenkohle, ohne Weichmacher und ohne Kautschuk. Er ist mikroplastikfrei und zu 100 % vegan.
Ja, beides. Und nicht nur in einer Industrieanlage: Plenta® verrottet natürlich im Gartenboden und zersetzt sich dort rückstandsfrei. Auf dem Hauskompost funktioniert es auch, etwas langsamer als im Beet.
Viele Biokunststoffe, zum Beispiel PLA aus Maisstärke, gelten als biologisch abbaubar, zerfallen aber nur unter den Bedingungen einer industriellen Kompostieranlage bei rund 58 °C. Im Garten bleiben sie liegen. Plenta® löst sich von selbst im Boden auf, bei ganz normalen Temperaturen.
Nein, er macht genau das, was er soll. An der Luft waschen Wasser und Sonne nach und nach Pflanzenkohle und Lignin aus der Oberfläche. Der Topf wird erst grau, dann strohfarben, und die Hanffasern kommen zum Vorschein. Er wird weicher und etwas spröde, lässt sich aber weiter benutzen. Spätestens jetzt ist ein guter Zeitpunkt, ihn mit einzupflanzen.
Trocken gelagert sehr lange. Im Einsatz mit Erde, Gießwasser und Wetter kannst du ihn etwa 6 bis 24 Monate immer wieder verwenden, manchmal 36 Monate oder länger. Das hängt von Umgebung und Pflanze ab.
Nein. Plenta® enthält keine Weichmacher, keinen Kautschuk und keine erdölbasierten Kunststoffe und gibt keine giftigen Ausdünstungen ab. Deine Pflanzen wachsen darin ungestört.
Gärtnerinnen und Gärtner berichten uns von deutlich weniger Trauermücken als in Plastiktöpfen oder anderen abbaubaren Töpfen, oft bleiben sie ganz weg. Wir führen das auf das Zusammenspiel der Zutaten zurück, vor allem auf das Lignin. Ein Freibrief ist das nicht: Wer dauerhaft zu nass gießt, lockt die Mücken trotzdem an.
Nein. Du kannst ihn mehrfach für die Anzucht nutzen. Ohne vollständigen Erdkontakt ist er sehr langlebig. Wenn du ihn mit der Pflanze in die Erde setzt, löst er sich dort auf.
Topf seitlich leicht zusammendrücken, bis die Wand knackt, dann samt Pflanze in die Erde setzen und angießen. Durch die Risse wachsen die Wurzeln sofort hindurch, und die Zersetzung startet zügig.
Das hängt von Feuchtigkeit, Erddruck und Mikroorganismen im Boden ab. In trockenem, sandigem Boden dauert es länger. Auf dem Haushaltskompost beginnt der Abbau ebenfalls, ist aber etwas langsamer als im Erdreich.
Im Topf puffert sie Wasser und Nährstoffe und hält den Wurzelraum ausgeglichen feucht. Wenn sich der Topf im Boden auflöst, bleibt die Kohle dort: Sie speichert Wasser und Nährstoffe, lockert den Boden und bietet Bodenorganismen Lebensraum. Deshalb gilt sie als natürlicher Bodenaktivator.
Kein Plastik und kein Mikroplastik. Der Topf zersetzt sich rückstandsfrei. Die Hanffasern verarbeitet das Bodenleben zu Humus, die Pflanzenkohle bleibt als Wasser- und Nährstoffspeicher. Beides ist ausdrücklich erwünscht.
Lignin ist ein pflanzeneigenes Biopolymer. Es gibt Holz seine Festigkeit und bildet im Topf die strukturelle Basis. Es sorgt für Halt, ohne dass erdölbasierter Kunststoff nötig ist.
Wie bei jedem Topf: gleichmäßig feucht halten. Die Drainagelöcher am Boden lassen überschüssiges Wasser ab und schützen vor Übergießen.
Auf den Haushaltskompost darfst du ihn geben, dort beginnt der Abbau. Die Abfallentsorgung ist in Deutschland kommunal geregelt und unterscheidet sich je nach Landkreis. Frag für die Biotonne am besten bei deiner örtlichen Abfallwirtschaft nach.
6 cm für Stecklinge und Setzlinge, 10,5 cm für Jungpflanzen und Kräuter, 12 cm für größere Jungpflanzen und Blühpflanzen mit längerer Kulturdauer.
In Tröstau in Oberfranken. Wir testen den Topf seit 2018 selbst im Erdreich.
Dein nächster Topf muss kein Plastik sein.
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