Lange bevor es Boskoop und Elstar gab, gab es ihn: einen kleinen, oft krummen Baum mit herben Früchten, den Menschen in Europa seit der Steinzeit sammeln. Er hat das Erbgut unserer Kulturäpfel mitgeprägt – und er ist heute so selten geworden, dass man ihn 2013 zum Baum des Jahres wählte.
Der Wildapfel blüht Ende April bis Mitte Mai in Rosa und Weiß, trägt im Herbst kleine, herbe Äpfel und bietet in seinen Höhlen Steinkauz und Fledermäusen Unterschlupf. Wer ihn pflanzt, holt sich ein Stück europäischer Natur- und Kulturgeschichte in den Garten – und hilft einem seltenen Baum.
Der Wildapfel (Malus sylvestris), auch Holzapfel genannt, gehört zu den Rosengewächsen (Rosaceae) und ist der einzige in Mitteleuropa heimische Apfel. Er wächst als kleiner Baum oder Großstrauch, oft mit krummem, gewundenem Stamm, und kann in der Freistellung eine weit ausladende Krone entwickeln. Er kommt in fast ganz Europa vor, nur nicht im hohen Norden, und reicht bis zur Wolga, in die Türkei und den Kaukasus.
Er wächst zerstreut und meist einzeln in lichten Laub- und Kiefernwäldern, Auwäldern, an Waldrändern und in Hecken, in Mitteleuropa meist bis etwa 900 m, in den Alpen vereinzelt deutlich höher (im Wallis bis fast 1.600 m). In Deutschland liegen die Schwerpunkte am Oberrhein, an der Mittelelbe, im Erzgebirge und auf der Schwäbischen Alb.
Wild- und Kulturäpfel kreuzen sich leicht, deshalb ist ein echter Wildapfel schwer zu erkennen. Drei Merkmale helfen beim Unterscheiden.
Kelchblätter und Blütenbecher kahl oder nur schwach behaart.
Blätter auf der Unterseite kahl oder nur zerstreut behaart.
Früchte höchstens 4 cm dick, herb-sauer und adstringierend.
Kelchblätter und Blütenbecher dicht wollig behaart.
Blätter auf der Unterseite dicht behaart.
Früchte meist über 4 cm dick und süß.
Fünf Merkmale, an denen du einen Wildapfel erkennst.
Die Blätter sind oval bis eiförmig, 4–10 cm lang und bis etwa 5 cm breit, zugespitzt und am Rand kerbig gesägt. Auf der Unterseite sind sie kahl oder nur wenig behaart – ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem Kulturapfel.
Die Blüten sind innen weiß, außen hellrosa, fast kreisrund und höchstens etwa 3,5 cm breit. Sie öffnen sich Ende April bis Mitte Mai zusammen mit dem Laubaustrieb; jede einzelne Blüte hält etwa eine Woche, bei großer Hitze nur wenige Tage.
Der Wildapfel trägt kleine, rundliche Äpfel von 2–4 cm Durchmesser, gelbgrün und auf der Sonnenseite manchmal rotwangig. Sie reifen im September und Oktober und schmecken herb und sauer. Das Kerngehäuse nimmt mehr als die halbe Fruchtbreite ein.
Die Rinde ist in der Jugend hell rotbraun, später graubraun und rissig und blättert in kleinen Schuppen ab. Der Stamm bleibt kurz und ist oft gekrümmt oder gewunden.
Ein kräftiger, oft krummer Stamm, sichtbare Äste und eine rundliche, locker geformte Krone, im Frühling voller Blüten und im Herbst voller kleiner Äpfel: So steht der Wildapfel am Waldrand oder in der Hecke.
Der Wildapfel ist kein Riese, aber ein Baum mit langer Geschichte: Seine Früchte wurden schon in der Jungsteinzeit gesammelt, getrocknet und gegessen, und seine Nachfahren wachsen heute in fast jedem Garten. Dazu ist er selten: In Deutschland zählt er zu den seltensten Baumarten, die „echten“ Wildäpfel sind nur schwer von Kreuzungen mit Kulturäpfeln zu trennen.
| Kennwert | Angabe |
|---|---|
| Wuchshöhe | Meist 5–10 m, selten bis etwa 15 m |
| Höchstalter | Etwa 100 Jahre |
| Frucht | 2–4 cm; reift im September und Oktober |
| Höhenlage | In Mitteleuropa meist bis etwa 900 m, im Wallis bis fast 1.600 m |
| Holzäppel-Gebirge im Erzgebirge | Bis zu fast 1.000 Wildäpfel bei Geising und Glashütte (je nach Zählung mehrere hundert) |
| Bestand in der Schweiz | Rund 36.000 Bäume ab 12 cm Brusthöhendurchmesser |
2013 wurde der Wildapfel zum Baum des Jahres gewählt – nicht, weil er so häufig ist, sondern gerade wegen seiner Seltenheit.
Je nach Zählung sind es mehrere hundert bis fast 1.000 Bäume – das „Holzäppel-Gebirge“ ist ein bedeutendes Vorkommen des seltenen Wildapfels und zeigt, wie wertvoll jeder einzelne Baum für den Erhalt der Art ist.
Der Wildapfel überlässt die Verbreitung seiner Samen den Tieren. Seine kleinen, herben Äpfel fallen im Herbst zu Boden, wo Dachse und andere Säugetiere sie fressen und die Kerne später an anderer Stelle wieder ausscheiden. Wer Samen sammeln will, braucht viele Äpfel: Nur etwa 0,5 % des Fruchtgewichts sind Samen, weshalb Wildapfelsamen kostbar sind.
Für die Anzucht im Topf gehört der Wildapfel zum Keimtyp „Langer Winterschlaf“: Nach dem Einweichen brauchen die Samen 8–12 Wochen Kälte im Kühlschrank. Das lohnt sich: Aus jedem Kern kann ein Baum mit einem ganz eigenen Charakter werden (mehr dazu im Anbau-Guide).
Kaum ein Baum begleitet uns so lange wie der Apfel: Er taucht in der Steinzeit auf, in Sagen und in den Bildern vom Paradies. Am Anfang steht der Wildapfel, der heimische Apfel Europas. Wir erzählen dir seine Geschichte und trennen dabei, was belegt ist und was Sage.
Die Bibel nennt in der Geschichte vom Garten Eden keinen Apfel, sondern nur die „Frucht“ vom Baum der Erkenntnis. Nach einer verbreiteten Deutung kam der Apfel durch ein lateinisches Wortspiel hinein: mālum („Apfel“) und malum („das Böse“) klingen fast gleich. Seit dem Mittelalter zeigen Künstler einen Apfelbaum in Eden.
In Pfahlbausiedlungen der Jungsteinzeit, etwa in Arbon Bleiche 3 am Bodensee, fanden Archäologen verkohlte Kerne, Kerngehäuse und ganze Äpfel. Die Früchte wurden halbiert oder in Scheiben geschnitten und getrocknet – der Wildapfel gehört zu den ältesten Sammelfrüchten Europas.
In der griechischen Sage wirft die Göttin Eris auf der Hochzeit von Peleus und Thetis einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „der Schönsten“ unter die Gäste: Der Streit darum endete mit dem Urteil des Paris auf dem Berg Ida und führte in den Trojanischen Krieg. Ein Mythos, kein Fakt – aber ein Hinweis darauf, wie früh Äpfel in Erzählungen vorkommen.
Holzäpfel zählen zu den ältesten Sammelfrüchten Europas. In Siedlungen am Wasser blieben verkohlte Kerne, Kerngehäuse und ganze Früchte erhalten, und sie zeigen, dass die Menschen die herben Äpfel im langen Herbst sammelten und für den Winter trockneten.
Die Vorfahren unserer Kulturäpfel wuchsen im Tian-Shan-Gebirge Zentralasiens: Dort entstand vor einigen tausend Jahren (Schätzungen reichen von 4.000 bis 10.000) der Apfel, den wir heute kennen, aus Malus sieversii. Auf dem Weg nach Westen entlang der Seidenstraße kreuzte er sich mit anderen Wildäpfeln, darunter dem europäischen Wildapfel. Genetische Untersuchungen zeigen, dass unsere Kulturäpfel dem Wildapfel erstaunlich ähnlich sind – er hat Erbgut und Geschmack beigesteuert. Die kasachische Stadt Almaty, deren Name gewöhnlich mit dem Wort für Apfel erklärt wird, liegt am Fuß dieser Berge.
Der Kulturapfel stammt aus Zentralasien, aber auf seiner Reise nach Westen mischte der europäische Wildapfel mit: ein Grund, warum sein Erbgut als so wertvoll gilt.
Der Wildapfel steckt im Erbgut unserer Kulturäpfel. Nach genetischen Untersuchungen ist Malus domestica dem europäischen Wildapfel sogar ähnlicher als dem zentralasiatischen Urahn Malus sieversii: Auf der Reise nach Westen kreuzte sich der Kulturapfel immer wieder mit Malus sylvestris. Dass das möglich ist, liegt an fehlenden oder kaum wirksamen Kreuzungsbarrieren zwischen Wild- und Kulturform.
Diese Offenheit für Kreuzungen macht dem Wildapfel heute zu schaffen: Spontane Kreuzungen und Rückkreuzungen mit verwilderten Kulturäpfeln führen zu Zwischenformen, die sich oft nicht einmal genetisch eindeutig von echten Wildäpfeln trennen lassen. Dazu kommt, dass er konkurrenzschwach ist und im Wald von schnellwachsenden Nachbarn verdrängt wird. Am besten wächst er auf nährstoffreichen, etwas feuchten Böden in lichter Lage; in Mitteleuropa steigt er meist bis etwa 900 m, in den Alpen vereinzelt bis fast 1.600 m.
Der Wildapfel ist kein Obstbaum für den Naschgarten, aber ein Baum für Küche und Garten: Seine herben Früchte sind reich an Vitamin C, sie sind voller Pektin, und aus ihnen lässt sich ein aromatisches Gelee kochen. Wir zeigen dir, wofür die Menschen den Baum nutzten.
Die Früchte sind reich an Vitamin C und Pektin und werden zu Gelee und Brand verarbeitet.
Früher kochte man aus den Früchten Tee gegen Erkältungen und zum Senken von Fieber.
Das harte Holz diente als Material für Zahnräder, Holzschrauben und Furniere.
Frisch gegessen sind die Früchte hart und sehr herb – roh kaum genießbar.
Die Tee-Anwendung beruht auf Überlieferung, nicht auf belegter Wirkung.
Die Kerne enthalten geringe Mengen eines Stoffes, der beim Zerkauen Blausäure freisetzen kann: Iss die Kerne nicht.
Dank des hohen Pektingehalts gelieren die kleinen Äpfel besonders gut. Gelee, Mus und Brand sind klassische Verwendungen – die Früchte schmecken roh herb und adstringierend.
Das Holz ist feinfaserig, hart und schwer, hat einen rotbraunen Kern und rötlichweißen Splint. Früher fertigte man daraus Zahnräder, Schrauben und Furniere.
Im Frühjahr duften die rosa-weißen Blüten, im Herbst hängen die kleinen Äpfel am Baum – ein Schmuck für den Garten und ein Magnet für Tiere.
Bei den Rosengewächsen und damit auch beim Apfel ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM) typisch: Die Pilzfäden dringen in die Wurzelzellen ein und bilden dort baumartig verzweigte Strukturen, die Arbuskeln, an denen Pilz und Pflanze Nährstoffe tauschen. Der Wildapfel gehört damit in dieselbe Gilde wie Ginkgo, Steinweichsel und Flieder.
Für den Kulturapfel gibt es Untersuchungen: Eine Studie in Obstanlagen fand, dass die Vielfalt der AM-Pilze in Apfelwurzeln abnimmt, je intensiver die Anlage bewirtschaftet wird. Ein naturnaher Standort mit gewachsenem Boden dürfte deshalb auch für den Wildapfel ein guter Start sein.
Ende April bis Mitte Mai ist der Wildapfel eine wichtige Futterquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten: Seine Blüten werden von Insekten bestäubt, und jede einzelne Blüte hält eine Woche, bei großer Hitze nur wenige Tage. Im Herbst folgen die Früchte: Dachse und andere Säugetiere fressen sie und verbreiten die Kerne.
Alte Wildapfelbäume entwickeln Höhlen im Stamm, in denen unter anderem der Steinkauz brüten kann und Fledermäuse ihr Tagesquartier beziehen. Die dichte Verästelung bietet Kleintieren Versteck. Ein einzelner Baum an der Hecke oder am Waldrand ist damit mehr als Dekoration: Er ist Nahrungsquelle, Wohnung und Trittstein im Lebensraum.
Der Wildapfel ist ein Baum, der Hilfe braucht: Er ist selten, konkurrenzschwach und von Kreuzungen bedroht. Wer ihn pflanzt, übernimmt ein kleines Stück Verantwortung für eine heimische Art.
Aus dem Samen wächst jeder Wildapfel zu einem Individuum heran: Du ziehst keinen Klon, sondern einen Baum mit eigenem Charakter – und trägst dazu bei, dass die Art vielfältig bleibt.
Der Wildapfel gehört zum Keimtyp „Langer Winterschlaf“: Seine Samen brauchen eine lange Kältephase – im Grunde einen simulierten Winter. Für die Anzucht im Pflanz-Set heißt das: 24 Stunden einweichen, 1 cm tief säen, den Topf locker in einen Beutel stecken und 8–12 Wochen in den Kühlschrank stellen. Danach keimt er hell bei 15–20 °C nach etwa 2–4 Wochen.
24 Stunden in Wasser einweichen.
In die feuchte Erde säen – Tiefe: 1 cm.
Den Topf locker in einen Beutel stecken und 8–12 Wochen ins Gemüsefach (2–5 °C) stellen. Alle 1–2 Wochen nachsehen; ab Woche 6 regelmäßig auf Würzelchen achten.
Sobald die ersten Samen ein weißes Würzelchen zeigen oder grüne Spitzen durch die Erde kommen: raus aus dem Kühlschrank, egal was der Kalender sagt. Dann hell bei 15–20 °C aufstellen und feucht halten.
Die ersten Keimlinge kommen nach etwa 2–4 Wochen.
Wenn der Sämling doppelt so hoch ist wie der Topf breit, kann er umgetopft oder ausgepflanzt werden; härte ihn vorher einige Tage im Freien ab und pflanze ihn nach den Eisheiligen aus. Jeder Wildapfel aus Samen ist ein Unikat – lass dich überraschen.
Menschen richten ihre Aussaat- und Erntekalender seit jeher nach den großen Rhythmen der Natur – nach Sonnenstand, Temperatur, Tageslicht und eben auch dem Mond. Vieles davon ist gut belegt: Dass Jahreszeit, Tageslicht und Bodentemperatur darüber entscheiden, wann ein Same keimt und wie ein Baum wächst, ist botanisch gut abgesichert. Und der Mond bewegt nachweislich ganze Ozeane als Gezeiten – in der Natur gibt es sogar Tierarten, deren Fortpflanzung sich exakt nach Mondphasen richtet, etwa bestimmte Korallen und Meereswürmer, die ihre Laichzeiten auf einzelne Nächte um den Vollmond herum synchronisieren. Die Vorstellung, dass in der Natur vieles miteinander verbunden ist und sich nach wiederkehrenden Rhythmen richtet, ist also gut belegt.
Ob sich das auch ganz konkret auf die Gartenpraxis überträgt – also darauf, ob du bei zunehmendem oder abnehmendem Mond aussäen oder ernten solltest, wie es die seit den 1960er-Jahren populären biodynamischen Säkalender von Maria Thun empfehlen – ist eine speziellere und schwerer zu beantwortende Frage. Eine Masterarbeit der Universität für Bodenkultur Wien, die Thuns Prinzipien an Radieschen, Karotten und Sonnenhut testete, fand dazu kein einheitliches Muster; die Autorin selbst schlug vor, dass ein einzelnes Anbaujahr dafür noch keine abschließende Antwort liefern kann. Die Frage ist deshalb offen, nicht widerlegt: Wer nach dem Mond aussät, kann das gern tun – verlassen kannst du dich am ehesten auf das, was gut erforscht ist: die richtige Jahreszeit, Aussaattiefe und -temperatur, gleichmäßige Feuchtigkeit, ausreichend Licht und – beim Wildapfel ganz besonders – Geduld während der langen Kühlphase.
Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine botanische oder gärtnerische Fachberatung. Unsere Wildapfel-Baum-Pflanz-Sets sind für den Anbau im eigenen Garten gedacht.
Ein Baum-Pflanz-Set mit Saatgut, einem plastikfreien, kompostierbaren Plenta®-Pflanztopf und Anleitung – für den heimischen Wildapfel Europas
Dein Wildapfel, dein Wald von morgen.
Danke fürs Abonnieren!
Diese E-Mail wurde registriert!
Für alle Bestellungen über unseren Online-Shop durch Verbraucher und Unternehmer gelten die nachfolgenden AGB.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Gegenüber Unternehmern gilt: Verwendet der Unternehmer entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen, wird deren Geltung hiermit widersprochen; sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn wir dem ausdrücklich zugestimmt haben.
Der Kaufvertrag kommt zustande mit Evolutio UG (haftungsbeschränkt).
Mit Einstellung der Produkte in den Online-Shop geben wir ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss über diese Artikel ab. Sie können unsere Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und Ihre Eingaben vor Absenden Ihrer verbindlichen Bestellung jederzeit korrigieren, indem Sie die hierfür im Bestellablauf vorgesehenen und erläuterten Korrekturhilfen nutzen. Der Vertrag kommt zustande, indem Sie durch Anklicken des Bestellbuttons das Angebot über die im Warenkorb enthaltenen Waren annehmen. Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie noch einmal eine Bestätigung per E-Mail.
Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende(n) Sprache(n): Deutsch
Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB in Textform zu. Der Vertragstext ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr über das Internet zugänglich.
Zuzüglich zu den angegebenen Produktpreisen kommen noch Versandkosten hinzu. Näheres zur Höhe der Versandkosten erfahren Sie bei den Angeboten.
Sie haben grundsätzlich die Möglichkeit der Abholung bei Evolutio UG (haftungsbeschränkt), Rohrbacher Straße, 28b, 96271 Grub am Forst, Deutschland zu den nachfolgend angegebenen Geschäftszeiten: nach Absprache
In unserem Shop stehen Ihnen grundsätzlich die folgenden Zahlungsarten zur Verfügung:
Klarna PayNow Kreditkarte
Mit Abgabe der Bestellung geben Sie Ihre Kreditkartendaten an. Nach Ihrer Legitimation als rechtmäßiger Karteninhaber wird unmittelbar nach Versendung der Ware die Zahlungstransaktion automatisch durchgeführt und Ihre Karte belastet.
Sofort by klarna
Nach Abgabe der Bestellung werden Sie auf die Webseite des Online-Anbieters Sofort GmbH weitergeleitet. Um den Rechnungsbetrag über Sofort bezahlen zu können, müssen Sie über ein für Online-Banking freigeschaltetes Bankkonto verfügen, sich entsprechend legitimieren und die Zahlungsanweisung an uns bestätigen. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar danach von Sofort durchgeführt und Ihr Konto belastet.
Google Pay
Um den Rechnungsbetrag über Google Pay bezahlen zu können, müssen Sie bei dem Diensteanbieter Google registriert sein, die Funktion Google Pay aktiviert haben, sich mit Ihren Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung bestätigen. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar nach Abgabe der Bestellung durchgeführt. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang.
Apple Pay
Um den Rechnungsbetrag über Apple Pay bezahlen zu können, müssen Sie den Browser „Safari“ nutzen, bei dem Diensteanbieter Apple registriert sein, die Funktion Apple Pay aktiviert haben, sich mit Ihren Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung bestätigen. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar nach Abgabe der Bestellung durchgeführt. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang.
Kauf auf Rechnung über Klarna
In Zusammenarbeit mit Klarna AB (www.klarna.de), Sveavägen 46, Stockholm, Schweden, bieten wir Ihnen den Rechnungskauf als Zahlungsoption an. Bitte beachten Sie, dass Klarna Rechnung nur für Verbraucher verfügbar sind und dass die Zahlung jeweils an Klarna zu erfolgen hat. Beim Kauf auf Rechnung mit Klarna bekommen Sie immer zuerst die Ware und Sie haben immer eine Zahlungsfrist von 14 Tagen. Die vollständigen AGB zum Rechnungskauf finden Sie hier.
Rechnung
Sie zahlen den Rechnungsbetrag nach Erhalt der Ware und der Rechnung per Überweisung auf unser Bankkonto. Wir behalten uns vor, den Kauf auf Rechnung nur nach einer erfolgreichen Bonitätsprüfung anzubieten.
Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht, wie in der Widerrufsbelehrung beschrieben, zu. Unternehmern wird kein freiwilliges Widerrufsrecht eingeräumt.
Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.
Für Unternehmer gilt ergänzend: Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor. Sie dürfen die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsbetrieb weiterveräußern; sämtliche aus diesem Weiterverkauf entstehenden Forderungen treten Sie – unabhängig von einer Verbindung oder Vermischung der Vorbehaltsware mit einer neuen Sache - in Höhe des Rechnungsbetrages an uns im Voraus ab, und wir nehmen diese Abtretung an. Sie bleiben zur Einziehung der Forderungen ermächtigt, wir dürfen Forderungen jedoch auch selbst einziehen, soweit Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.
Für Verbraucher gilt: Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, so reklamieren Sie solche Fehler bitte möglichst sofort beim Zusteller und nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt zu uns auf. Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat für Ihre gesetzlichen Ansprüche und deren Durchsetzung, insbesondere Ihre Gewährleistungsrechte, keinerlei Konsequenzen. Sie helfen uns aber, unsere eigenen Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung geltend machen zu können.
Für Unternehmer gilt: Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung geht auf Sie über, sobald wir die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert haben. Unter Kaufleuten gilt die in § 377 HGB geregelte Untersuchungs- und Rügepflicht. Unterlassen Sie die dort geregelte Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Dies gilt nicht, falls wir einen Mangel arglistig verschwiegen haben.
Soweit nicht nachstehend ausdrücklich anders vereinbart, gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
Beim Kauf gebrauchter Waren durch Verbraucher gilt: wenn der Mangel nach Ablauf eines Jahres ab Ablieferung der Ware auftritt, sind die Mängelansprüche ausgeschlossen. Mängel, die innerhalb eines Jahres ab Ablieferung der Ware auftreten, können im Rahmen der gesetzlichen Verjährungsfrist von zwei Jahren ab Ablieferung der Ware geltend gemacht werden.
Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neu hergestellten Sachen ein Jahr ab Gefahrübergang. Der Verkauf gebrauchter Waren erfolgt unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung. Die gesetzlichen Verjährungsfristen für den Rückgriffsanspruch nach § 445a BGB bleiben unberührt.
Gegenüber Unternehmern gelten als Vereinbarung über die Beschaffenheit der Ware nur unsere eigenen Angaben und die Produktbeschreibungen des Herstellers, die in den Vertrag einbezogen wurden; für öffentliche Äußerungen des Herstellers oder sonstige Werbeaussagen übernehmen wir keine Haftung.
Ist die gelieferte Sache mangelhaft, leisten wir gegenüber Unternehmern zunächst nach unserer Wahl Gewähr durch Beseitigung des Mangels (Nachbesserung) oder durch Lieferung einer mangelfreien Sache (Ersatzlieferung).
Die vorstehenden Einschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden
Informationen zu gegebenenfalls geltenden zusätzlichen Garantien und deren genaue Bedingungen finden Sie jeweils beim Produkt und auf besonderen Informationsseiten im Online-Shop.
Kundendienst: Sie erreichen unseren Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen unter info@meinwoody.de
Für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden, haften wir stets unbeschränkt
Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, (Kardinalpflichten) durch leichte Fahrlässigkeit von uns, unseren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, mit dessen Entstehung typischerweise gerechnet werden muss.
Im Übrigen sind Ansprüche auf Schadensersatz ausgeschlossen.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.
Sind Sie Unternehmer, dann gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Sind Sie Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen uns und Ihnen unser Geschäftssitz.
AGB erstellt mit rechtstexter.de.