Der Heckenbaum Mitteleuropas: schnittverträglich, schattenfest und mit einem der härtesten Hölzer Europas. Seit Jahrhunderten formt man aus ihr Hecken, Wehranlagen und Laubengänge – und heute gilt sie als einer der Hoffnungsträger für den Wald im Klimawandel.
Die Hainbuche lässt sich Zeit: Ihre Samen keimen oft erst im zweiten Frühling nach der Aussaat. Dafür belohnt sie Geduld mit einem Baum, der Schatten, Schnitt und Trockenheit gut wegsteckt – Eigenschaften, wegen derer Forschende sie heute als wichtige Mischbaumart im Klimawandel untersuchen.
Trotz ihres Namens ist die Hainbuche (Carpinus betulus L.) mit der Rotbuche nicht näher verwandt: Sie gehört zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae) und steht damit Birke, Hasel und der Erle aus dem WoodyWiki deutlich näher. Ihr Name stammt vom althochdeutschen Haganbuoche – „Hag" bedeutet Hecke oder Einfriedung, „Hain" ein kleines Wäldchen. Der Beiname Weißbuche bezieht sich auf ihr helles, fast weißes Holz, im Gegensatz zum rötlichen Holz der Rotbuche.
Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Südwestengland und Norddänemark über ganz Mitteleuropa bis nach Anatolien, in den Kaukasus und ins Elburs-Gebirge. Nach der letzten Eiszeit wanderte sie aus Rückzugsgebieten in Südeuropa und dem Kaukasus zurück und besiedelte Mitteleuropa um etwa 7000 v. Chr.
Eine Besonderheit, die man im Winter gut beobachten kann: Vor allem junge oder geschnittene Hainbuchen behalten ihr vertrocknetes, braunes Laub oft bis zum Frühjahr am Zweig. Dieses „Festhalten" des Laubes macht Hainbuchenhecken auch im Winter zu einem blickdichten Sichtschutz.
Vier Merkmale, an denen du eine Hainbuche zweifelsfrei erkennst.
Der doppelt gesägte Rand und die parallelen Seitennerven geben dem Blatt sein typisch leicht gefaltetes Aussehen – ein sicheres Unterscheidungsmerkmal zur glattrandigen Rotbuche.
Die kleinen Nüsschen hängen in Fruchtständen. Jedes sitzt an einem dreilappigen Flügel, der es im Wind wie einen kleinen Propeller verbreitet.
Die Hainbuche treibt nach dem Schnitt zuverlässig neu aus und wird dicht – deshalb ist sie seit Jahrhunderten eine der wichtigsten Heckenpflanzen Mitteleuropas.
Unter der glatten, hellgrauen Rinde steckt ein sehr dichtes, helles Holz – härter als Eiche und Rotbuche (mehr dazu im Abschnitt Rekorde).
Frei stehend bildet die Hainbuche eine prächtige, dichte, rundlich-ovale Krone über einem kurzen, hellgrauen Stamm. 1996 war sie Baum des Jahres in Deutschland, 2007 in Österreich.
Ein deutsches Rekordbaum-Register mit konkreten Höhen- oder Altersangaben zur Hainbuche haben wir nicht gefunden. Ihr eigentlicher Rekord liegt im Holz: Mit einer Brinellhärte von 36 und einer mittleren Rohdichte von 0,82 g/cm³ ist sie härter als Rotbuche und Eiche – eines der härtesten Hölzer unter den heimischen Bäumen.
Härter als Eiche und Buche – deshalb wurde Hainbuchenholz traditionell überall dort eingesetzt, wo Holz extrem belastet wird: für Werkzeugstiele, Hobelsohlen, Hackklötze und sogar für Teile der Klaviermechanik.
Zum Wachstum: Die verbreitete Angabe von knapp 40 cm pro Jahr konnten wir in keiner Fachquelle unabhängig bestätigen; Alter (rund 150 Jahre) und Höhe (über 25 m) sind dagegen gut belegt.
| Kennwert | Angabe |
|---|---|
| Holzhärte | Brinellhärte 36 – härter als Rotbuche und Eiche |
| Rohdichte | Im Mittel 0,82 g/cm³ |
| Brennwert | Etwa 2.300 kWh pro Raummeter – rund 10 % mehr als Rotbuche |
| Wuchshöhe | Über 25 m in Mitteleuropa, bis 35 m im Kaukasus |
| Rheingauer Gebück | Seit dem 11. Jahrhundert gepflegte Wehrhecke, 50–100 Schritt breit |
Zum Vergleich: Während Fichte und Edeltanne Höhen- und Altersrekorde halten, ist die Hainbuche die Spezialistin für Belastbarkeit – im Holz wie im Wuchs, der selbst radikalen Schnitt über Jahrhunderte verträgt.
Kaum ein Holz Mitteleuropas ist so dicht und hart wie das der Hainbuche. Genau deshalb wurde es dort eingesetzt, wo andere Hölzer längst splittern würden.
Die weiblichen Kätzchen der Hainbuche wachsen nach der Blüte im April und Mai zu hängenden Fruchtständen von bis zu 17 cm Länge heran. Bis August oder September reifen darin kleine Nüsschen, jedes an einem dreilappigen Flügel, der es beim Herabfallen wie einen Propeller dreht und vom Baum wegträgt.
Die eigentliche Herausforderung beginnt nach der Ernte: Hainbuchensamen gehören zu den „Geduldsprofis" unter den Baumsamen. Sie brauchen erst eine warme, dann eine lange kalte Phase und keimen trotzdem oft erst im zweiten Frühling nach der Aussaat (mehr dazu im Anbau-Guide).
Kaum ein Baum hat die Kulturlandschaft Mitteleuropas so geprägt wie die Hainbuche – meist in Form von Hecken. Von der Römerzeit bis zum Dreißigjährigen Krieg wurden Wehrhecken, sogenannte Landwehren, zu einem großen Teil aus Hainbuchen angelegt. Das berühmteste Beispiel ist das Rheingauer Gebück: Seit dem 11. Jahrhundert schützte eine 50 bis 100 Schritt breite, ineinander verflochtene Hecke den Rheingau, gepflegt von eigens dafür zuständigen Amtleuten. Daneben wurden Hainbuchen „geschneitelt", also regelmäßig zurückgeschnitten, um Laub als Viehfutter zu gewinnen – daraus entstanden knorrige, oft hohle Baumgestalten.
Aus der Härte und Knorrigkeit des Holzes entwickelte sich auch ein bekanntes deutsches Wort: „hanebüchen" bedeutete ursprünglich so viel wie grob oder derb – wie das Holz der Hagebuche. Heute verwenden wir es für etwas Unglaubliches oder Absurdes.
Eine Einordnung zu einer verbreiteten Angabe: Die Hainbuche wird oft als „keltisches Symbol für Mut, Standhaftigkeit und Gerechtigkeit" beschrieben. Diese Zuschreibung stammt aus dem sogenannten keltischen Baumkreis – und der ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts, populär geworden 1971 durch eine Artikelserie der französischen Journalistin Paula Delsol. Für einen solchen Baumkalender bei den historischen Kelten gibt es weder antike noch mittelalterliche Belege. Als schöne moderne Symbolik spricht nichts dagegen – nur eben nicht als keltische Überlieferung.
Die Hainbuche ist eine ausgesprochene Schattbaumart: Sie wächst auch unter starker Beschattung, was sie für Hecken an schattigen Grundstücksgrenzen ebenso geeignet macht wie als Mischbaumart unter höheren Bäumen. Ihr Optimum findet sie auf nährstoffreichen, frischen bis zeitweise feuchten Böden; sie kommt aber auch mit nährstoffärmeren und dichten, tonigen Böden zurecht, die sie mit ihrem tiefreichenden Wurzelwerk erschließt. An den Grenzen ihres Verbreitungsgebiets übersteht sie Fröste bis etwa −30 °C.
Besonders interessant ist ihre Rolle im Klimawandel: Die Bayerische Forstverwaltung beschreibt sie als trockenresistent und als wichtige Mischbaumart, die mit Trockenheit und steigenden Temperaturen gut zurechtkommt. Nach den Dürrejahren 2018 und 2019 startete das Thünen-Institut deshalb ein Forschungsprojekt (2021–2025), das geeignetes Saatgut für den Anbau als „Zukunftsbaum" identifizieren soll. Hinzu kommt ihre leicht zersetzbare Laubstreu, die den Boden verbessert.
Zum Wachstum: Die verbreitete Angabe von knapp 40 cm pro Jahr konnten wir in keiner Fachquelle bestätigen und geben sie nur mit diesem Vorbehalt wieder.
Anders als bei Gewürzstrauch oder Flieder gibt es bei der Hainbuche wenig, wovor man warnen müsste: Laut gängiger Gartenliteratur gilt sie als ungiftig – Pferde etwa können an ihren Blättern knabbern, was bei der Rotbuche problematisch wäre. Eine moderne Arzneimittel-Monografie gibt es für die Hainbuche nicht; dieser Abschnitt ist deshalb rein beschreibend.
Erwärmte Holzspäne der Hainbuche sollten auf weiße Hautflecken gelegt werden – historisch überliefert, medizinisch nicht belegt.
Die Bachblüten-Lehre setzt die Hainbuche gegen Erschöpfung ein. Eine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus ist wissenschaftlich nicht belegt.
Mit rund 2.300 kWh pro Raummeter liefert Hainbuchenholz etwa 10 % mehr Heizwert als Rotbuche – die wohl verlässlichste „Wohlfühl-Wirkung" dieses Baums.
Wie ihre Verwandten Birke, Hasel und Erle bildet die Hainbuche eine Ektomykorrhiza: Pilzfäden umhüllen die Wurzelspitzen von außen mit einem dichten Pilzmantel, statt in die Wurzelzellen einzudringen. Für die Hainbuche sind rund 25 Arten von Ständerpilzen als Mykorrhiza-Partner dokumentiert. Im Garten bedeutet das: Eine Hainbuchenhecke ist unterirdisch weit mehr als eine Reihe einzelner Pflanzen.
Die kleinen Nüsschen der Hainbuche sind eine wichtige Winternahrung für Vögel. Allen voran steht der Kernbeißer: Der rund 18 cm große Finkenvogel mit seinem mächtigen Schnabel erreicht seine höchsten Siedlungsdichten in Eichen-Hainbuchen-Wäldern – bis zu 3,5 Brutpaare auf 10 Hektar. Laut der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft entspelzt er drei bis sechs Hainbuchen-Nüsschen pro Minute und verzehrt im Schnitt rund 260 Stück am Tag.
Neben dem Kernbeißer nutzen vor allem Grünlinge die Samen, gelegentlich auch Kleiber, Gimpel und Fichtenkreuzschnabel – von Spätsommer bis ins Frühjahr. Dichte, geschnittene Hainbuchenhecken bieten darüber hinaus Deckung und Brutplätze, zumal sie ihr trockenes Laub oft bis zum Frühjahr behalten. Für Rot- und Rehwild ist die Hainbuche eine beliebte Äsungspflanze, und Mäuse fressen gern Samen und Keimlinge – ein Grund, warum junge Pflanzen etwas Schutz brauchen.
Die Hainbuche wird oft als „resistent gegen Krankheiten und Schädlinge" beschrieben. Ganz so einfach ist es nicht: Sie gilt zwar als robust und vergleichsweise trockenheitstolerant, die Fachliteratur dokumentiert aber über 200 an ihr vorkommende Pilzarten und mehr als 70 Insekten- und Milbenarten. Seit den Dürrejahren ab 2018 rückt zudem eine Krankheit in den Fokus, die zeigt, dass auch ein „Zukunftsbaum" an seine Grenzen kommt.
Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg ordnet die Lage in ihrer Waldschutz-Info 01/2025 nüchtern ein: Das Hainbuchensterben tritt bislang nur lokal auf, nicht epidemisch. Der Pilz ist seit über hundert Jahren als Holzzersetzer bekannt und wurde erst ab den 1980er-Jahren – zuerst in Norditalien – als Krankheitserreger auffällig. Er gilt als Schwächeparasit: Er befällt vor allem Bäume, die zuvor durch Hitze und Trockenheit gestresst wurden.
Die Lehre ist eine wichtige Ergänzung zur Fichten-Geschichte: Es gibt keinen Wunderbaum, der allen Folgen des Klimawandels trotzt. Auch eine robuste Art wie die Hainbuche gedeiht am besten an einem passenden Standort und als Teil eines Mischbestands. Für den Garten heißt das: Hecken an sehr heißen, vollsonnigen Standorten in Trockenphasen wässern und gestresste Pflanzen im Blick behalten.
Hainbuchensamen gehören zum Keimtyp „Geduldsprofis": Sie brauchen erst eine Warm- und dann eine lange Kältephase – im Grunde einen simulierten Sommer und Winter. Für die Anzucht im Pflanz-Set heißt das: 24 Stunden einweichen, 1 cm tief säen, 4 Wochen warm bei Zimmertemperatur stehen lassen und den Topf anschließend 12 bis 16 Wochen in den Kühlschrank stellen. Selbst dann keimen die Samen oft erst im zweiten Frühling – nicht aufgeben! Wer auf Nummer sicher gehen will, sät im Herbst und lässt den Topf draußen überwintern.
24 Stunden in Wasser einweichen.
In die feuchte Erde säen – Tiefe: 1 cm.
4 Wochen warm bei Zimmertemperatur stehen lassen und feucht halten – der „Sommer".
Danach 12–16 Wochen ins Gemüsefach (2–5 °C) – der „Winter". Alle 1–2 Wochen nachsehen.
Anschließend halbschattig bis sonnig bei 15–20 °C stellen und feucht halten.
Keimung oft erst im 2. Frühling – nicht aufgeben!
Wenn sich nach der Kühlphase im ersten Frühjahr noch nichts tut, ist das bei der Hainbuche normal: Topf nicht wegwerfen, sondern weiter feucht halten, draußen oder kühl überwintern lassen und auf das zweite Frühjahr warten. Diese verzögerte Keimung – das „Überliegen" – ist eine natürliche Strategie, mit der sich die Art gegen ungünstige Jahre absichert.
Menschen richten ihre Aussaat- und Erntekalender seit jeher nach den großen Rhythmen der Natur – nach Sonnenstand, Temperatur, Tageslicht und eben auch dem Mond. Vieles daran ist alles andere als Aberglaube: Dass Jahreszeit, Tageslicht und Bodentemperatur darüber entscheiden, wann ein Samen keimt und wie ein Baum wächst, ist botanisch gut abgesichert. Und der Mond bewegt nachweislich ganze Ozeane als Gezeiten – in der Natur gibt es sogar Tierarten, deren Fortpflanzung sich exakt nach Mondphasen richtet, etwa bestimmte Korallen und Meereswürmer, die ihre Laichzeiten auf einzelne Nächte um den Vollmond herum synchronisieren. Die Vorstellung, dass in der Natur vieles miteinander verbunden ist und sich nach wiederkehrenden Rhythmen richtet, ist also keineswegs aus der Luft gegriffen.
Ob sich das auch ganz konkret auf die Gartenpraxis überträgt – also darauf, ob du bei zunehmendem oder abnehmendem Mond aussäen oder ernten solltest, wie es die seit den 1950er-Jahren populären biodynamischen Säkalender von Maria Thun empfehlen – ist eine engere und schwerer zu beantwortende Frage. Eine Masterarbeit der Universität für Bodenkultur Wien, die Thuns Prinzipien an Radieschen, Karotten und Sonnenhut testete, fand dazu kein einheitliches Muster; die Autorin selbst schlug vor, dass ein einzelnes Anbaujahr dafür noch keine abschließende Antwort liefern kann. Wir behandeln die Frage deshalb als offen, nicht als widerlegt: Wer nach dem Mond aussät, macht sicher nichts falsch – verlassen kannst du dich am ehesten auf das, was gut erforscht ist: die richtige Jahreszeit, Aussaattiefe und -temperatur, gleichmäßige Feuchtigkeit, ausreichend Licht und – bei der Hainbuche ganz besonders – Geduld bis zum zweiten Frühling.
Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine botanische, gärtnerische oder medizinische Fachberatung. Unsere Hainbuchen-Baum-Pflanz-Sets sind zum bewussten Anpflanzen gedacht.
Ein Baum-Pflanz-Set mit Saatgut, dem plastikfreien, kompostierbaren Plenta®-Pflanztopf und Anleitung – für einen Baum, der Geduld mit Härte belohnt
Deine Hainbuche, dein Wald von morgen.
Danke fürs Abonnieren!
Diese E-Mail wurde registriert!
Für alle Bestellungen über unseren Online-Shop durch Verbraucher und Unternehmer gelten die nachfolgenden AGB.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Gegenüber Unternehmern gilt: Verwendet der Unternehmer entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen, wird deren Geltung hiermit widersprochen; sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn wir dem ausdrücklich zugestimmt haben.
Der Kaufvertrag kommt zustande mit Evolutio UG (haftungsbeschränkt).
Mit Einstellung der Produkte in den Online-Shop geben wir ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss über diese Artikel ab. Sie können unsere Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und Ihre Eingaben vor Absenden Ihrer verbindlichen Bestellung jederzeit korrigieren, indem Sie die hierfür im Bestellablauf vorgesehenen und erläuterten Korrekturhilfen nutzen. Der Vertrag kommt zustande, indem Sie durch Anklicken des Bestellbuttons das Angebot über die im Warenkorb enthaltenen Waren annehmen. Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie noch einmal eine Bestätigung per E-Mail.
Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende(n) Sprache(n): Deutsch
Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB in Textform zu. Der Vertragstext ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr über das Internet zugänglich.
Zuzüglich zu den angegebenen Produktpreisen kommen noch Versandkosten hinzu. Näheres zur Höhe der Versandkosten erfahren Sie bei den Angeboten.
Sie haben grundsätzlich die Möglichkeit der Abholung bei Evolutio UG (haftungsbeschränkt), Rohrbacher Straße, 28b, 96271 Grub am Forst, Deutschland zu den nachfolgend angegebenen Geschäftszeiten: nach Absprache
In unserem Shop stehen Ihnen grundsätzlich die folgenden Zahlungsarten zur Verfügung:
Klarna PayNow Kreditkarte
Mit Abgabe der Bestellung geben Sie Ihre Kreditkartendaten an. Nach Ihrer Legitimation als rechtmäßiger Karteninhaber wird unmittelbar nach Versendung der Ware die Zahlungstransaktion automatisch durchgeführt und Ihre Karte belastet.
Sofort by klarna
Nach Abgabe der Bestellung werden Sie auf die Webseite des Online-Anbieters Sofort GmbH weitergeleitet. Um den Rechnungsbetrag über Sofort bezahlen zu können, müssen Sie über ein für Online-Banking freigeschaltetes Bankkonto verfügen, sich entsprechend legitimieren und die Zahlungsanweisung an uns bestätigen. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar danach von Sofort durchgeführt und Ihr Konto belastet.
Google Pay
Um den Rechnungsbetrag über Google Pay bezahlen zu können, müssen Sie bei dem Diensteanbieter Google registriert sein, die Funktion Google Pay aktiviert haben, sich mit Ihren Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung bestätigen. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar nach Abgabe der Bestellung durchgeführt. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang.
Apple Pay
Um den Rechnungsbetrag über Apple Pay bezahlen zu können, müssen Sie den Browser „Safari“ nutzen, bei dem Diensteanbieter Apple registriert sein, die Funktion Apple Pay aktiviert haben, sich mit Ihren Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung bestätigen. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar nach Abgabe der Bestellung durchgeführt. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang.
Kauf auf Rechnung über Klarna
In Zusammenarbeit mit Klarna AB (www.klarna.de), Sveavägen 46, Stockholm, Schweden, bieten wir Ihnen den Rechnungskauf als Zahlungsoption an. Bitte beachten Sie, dass Klarna Rechnung nur für Verbraucher verfügbar sind und dass die Zahlung jeweils an Klarna zu erfolgen hat. Beim Kauf auf Rechnung mit Klarna bekommen Sie immer zuerst die Ware und Sie haben immer eine Zahlungsfrist von 14 Tagen. Die vollständigen AGB zum Rechnungskauf finden Sie hier.
Rechnung
Sie zahlen den Rechnungsbetrag nach Erhalt der Ware und der Rechnung per Überweisung auf unser Bankkonto. Wir behalten uns vor, den Kauf auf Rechnung nur nach einer erfolgreichen Bonitätsprüfung anzubieten.
Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht, wie in der Widerrufsbelehrung beschrieben, zu. Unternehmern wird kein freiwilliges Widerrufsrecht eingeräumt.
Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.
Für Unternehmer gilt ergänzend: Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor. Sie dürfen die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsbetrieb weiterveräußern; sämtliche aus diesem Weiterverkauf entstehenden Forderungen treten Sie – unabhängig von einer Verbindung oder Vermischung der Vorbehaltsware mit einer neuen Sache - in Höhe des Rechnungsbetrages an uns im Voraus ab, und wir nehmen diese Abtretung an. Sie bleiben zur Einziehung der Forderungen ermächtigt, wir dürfen Forderungen jedoch auch selbst einziehen, soweit Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.
Für Verbraucher gilt: Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, so reklamieren Sie solche Fehler bitte möglichst sofort beim Zusteller und nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt zu uns auf. Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat für Ihre gesetzlichen Ansprüche und deren Durchsetzung, insbesondere Ihre Gewährleistungsrechte, keinerlei Konsequenzen. Sie helfen uns aber, unsere eigenen Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung geltend machen zu können.
Für Unternehmer gilt: Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung geht auf Sie über, sobald wir die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert haben. Unter Kaufleuten gilt die in § 377 HGB geregelte Untersuchungs- und Rügepflicht. Unterlassen Sie die dort geregelte Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Dies gilt nicht, falls wir einen Mangel arglistig verschwiegen haben.
Soweit nicht nachstehend ausdrücklich anders vereinbart, gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
Beim Kauf gebrauchter Waren durch Verbraucher gilt: wenn der Mangel nach Ablauf eines Jahres ab Ablieferung der Ware auftritt, sind die Mängelansprüche ausgeschlossen. Mängel, die innerhalb eines Jahres ab Ablieferung der Ware auftreten, können im Rahmen der gesetzlichen Verjährungsfrist von zwei Jahren ab Ablieferung der Ware geltend gemacht werden.
Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neu hergestellten Sachen ein Jahr ab Gefahrübergang. Der Verkauf gebrauchter Waren erfolgt unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung. Die gesetzlichen Verjährungsfristen für den Rückgriffsanspruch nach § 445a BGB bleiben unberührt.
Gegenüber Unternehmern gelten als Vereinbarung über die Beschaffenheit der Ware nur unsere eigenen Angaben und die Produktbeschreibungen des Herstellers, die in den Vertrag einbezogen wurden; für öffentliche Äußerungen des Herstellers oder sonstige Werbeaussagen übernehmen wir keine Haftung.
Ist die gelieferte Sache mangelhaft, leisten wir gegenüber Unternehmern zunächst nach unserer Wahl Gewähr durch Beseitigung des Mangels (Nachbesserung) oder durch Lieferung einer mangelfreien Sache (Ersatzlieferung).
Die vorstehenden Einschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden
Informationen zu gegebenenfalls geltenden zusätzlichen Garantien und deren genaue Bedingungen finden Sie jeweils beim Produkt und auf besonderen Informationsseiten im Online-Shop.
Kundendienst: Sie erreichen unseren Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen unter info@meinwoody.de
Für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden, haften wir stets unbeschränkt
Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, (Kardinalpflichten) durch leichte Fahrlässigkeit von uns, unseren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, mit dessen Entstehung typischerweise gerechnet werden muss.
Im Übrigen sind Ansprüche auf Schadensersatz ausgeschlossen.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.
Sind Sie Unternehmer, dann gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Sind Sie Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen uns und Ihnen unser Geschäftssitz.
AGB erstellt mit rechtstexter.de.