Ein mehrstämmiger, bodennaher Nadelstrauch aus den Hochlagen der Alpen und Karpaten, der dort wächst, wo andere Bäume längst aufgegeben haben – zwischen Felsspalten, unter Lawinenbahnen und auf kargsten Böden. Kompakt, genügsam und zäh wie kaum eine zweite Nadelholzart Europas.
Während Fichte und Tanne an der alpinen Baumgrenze längst kapitulieren, besiedelt die Bergkiefer genau die Standorte, die für andere Gehölze unbewohnbar sind: Felsspalten, Lawinenrinnen, Hochmoore und windgepeitschte Grate. Ihre biegsamen, bodennahen Stämme brechen unter Schneelast nicht – sie geben einfach nach.
Die Bergkiefer (Pinus mugo Turra) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist damit näher mit der Nordmanntanne und der Balsamtanne verwandt als es der Name vermuten lässt – alle drei zählen zu den Nadelhölzern, aber nur die Kiefer bildet echte Zweiernadelbüschel. Die Art ist ein sogenannter Sammelname für einen ganzen Komplex nah verwandter Unterarten und Wuchsformen, die in der Botanik teils noch diskutiert werden: die niedrig-strauchige Latsche (subsp. mugo), die höher und einstämmig wachsende Spirke oder Hakenkiefer (subsp. uncinata) sowie die Moor-Bergkiefer (subsp. rotundata). Meinwoody führt die Art in ihrer typischen, strauchig-mehrstämmigen Wuchsform.
Der italienische Botaniker Antonio Turra beschrieb die Art 1765 wissenschaftlich. Bis heute ist die genaue Abgrenzung der Unterarten Gegenstand botanischer Diskussion, da sie an ihren jeweiligen Standorten ineinander übergehen und auch miteinander hybridisieren können.
Ein Grund für die Verwirrung um die „richtige" Bergkiefer: Anders als Fichte oder Tanne wächst sie nicht zuverlässig als Einzelstamm in die Höhe, sondern verzweigt sich meist schon nah am Boden in mehrere Stämme, die sich bogig nach oben strecken. Genau diese Wuchsform macht sie so widerstandsfähig gegen Schneelast und Lawinen – ein Baum, der lieber in die Breite geht, als zu brechen.
Vier Merkmale, an denen du eine Bergkiefer zweifelsfrei erkennst.
Die dunkelgrünen Nadeln stehen paarweise und dicht an den Zweigen. Die Winterknospen sind besonders harzreich, aromatisch und charakteristisch für die Art.
Die eiförmigen, 3–7 cm langen Zapfen tragen auf jeder Schuppe ein rautenförmiges Schild. Unter den Schuppen reifen je zwei geflügelte Samen, die über drei Jahre heranreifen.
Die Bergkiefer wächst dort, wo andere Bäume aufgeben: an extremen Standorten der subalpinen Zone, auf trocken-felsigen wie torfhaltigen Böden, meist auf sauren, gelegentlich auch basischen Unterlagen.
Die Bergkiefer wächst langsam, je nach Standort und Quelle etwa 10–15 cm pro Jahr, und bleibt kompakt und vielgestaltig – ideal auch für die Kübelkultur.
Kompakt und vielgestaltig, oft mehrstämmig mit breiter, dichter Krone. Die Bergkiefer stammt aus den Hochlagen Mittel- und Südeuropas – von den Alpen über die Karpaten bis zum nördlichen Apennin und den Balkangebirgen.
Wer bei „Rekordbaum" an schwindelerregende Höhen denkt, wird bei der Bergkiefer enttäuscht: Die renommierte Gymnosperm Database (conifers.org) kommentiert die Rubrik „Big tree" für Pinus mugo lapidar mit „Not worth mentioning!" – auf Deutsch etwa „nicht der Erwähnung wert". Das ist kein Zufall, sondern Konzept: Die Bergkiefer investiert ihre Energie nicht in Höhe, sondern in Zähigkeit, Wurzeltiefe und schiere Lebensdauer.
der Stiftung "Blühendes Österreich" gibt für die Latsche ein Höchstalter von rund 300 Jahren an – ein hohes Alter für einen Strauch, der oft nur wenige Meter hoch wird.
Mehr zur Vorwarnliste und den Gründen dafür liest du im Abschnitt „Verantwortung" weiter unten.
| Standort / Quelle | Angabe |
|---|---|
| Pirin-Gebirge, Bulgarien | mindestens 2.700 m Höhenlage – höchster dokumentierter Wuchsort (Feldnotizen M. P. Frankis, Gymnosperm Database) |
| Waldviertel, Österreich (Hochmoor) | bis zu 10 m Wuchshöhe – dokumentierte Ausnahme ohne Konkurrenzdruck |
| der Stiftung "Blühendes Österreich" | bis zu rund 300 Jahre Lebensalter |
| Gymnosperm Database (conifers.org) | keine Höhenrekorde erfasst – „Not worth mentioning!" laut Datenbank |
Zum Vergleich: Anders als Nordmanntanne oder Balsamtanne, die beide auf Höhenwachstum optimiert sind, investiert die Bergkiefer ihre Kraft in Breite, Wurzelwerk und Widerstandsfähigkeit – eine Strategie, die sich an der Baumgrenze über Jahrhunderte auszahlt.
In dieser Höhenlage überleben nur wenige Gehölze dauerhaft. Die Bergkiefer gehört zu den letzten Gehölzen vor der Baumgrenze – dort, wo Wind, Kälte und Schneedruck andere Bäume längst verdrängt haben.
Anders als bei Tannen, deren Zapfen bereits am Baum in Einzelschuppen zerfallen, bleiben die Zapfen der Bergkiefer als Ganzes erhalten und öffnen sich erst bei Reife, um die geflügelten Samen freizugeben. Von der Blüte im Frühsommer bis zur vollen Samenreife vergehen bei Pinus mugo rund drei Jahre – ein für Nadelbäume typischer, aber oft unterschätzter Zeitraum.
Weil die Bergkiefer meist in extremen Höhenlagen wächst, ist die Ernte oft mühsam und wetterabhängig – ein weiterer Grund, warum wir bei jeder Sorte auf nachvollziehbare Herkunft und sorgfältige Reinigung des Saatguts achten, auch bei deinem eigenen Baum-Pflanz-Set.
Aus den frischen, zerkleinerten Zweigspitzen und Nadeln der Bergkiefer wird durch Wasserdampfdestillation das sogenannte Latschenkieferöl (lateinisch Pini pumilionis aetheroleum) gewonnen. In der Alpenregion ist die Nutzung als „Latschenkieferngeist" oder Badezusatz seit Generationen Teil der Volksmedizin – traditionell bei rheumatischen Beschwerden und Erkältungen der oberen Atemwege. Eine offizielle Bewertung durch die Kommission E, ESCOP oder das HMPC liegt bislang nicht vor; die Anwendung stützt sich auf traditionelle Erfahrung, nicht auf moderne klinische Studien (mehr dazu im Abschnitt Dr. Feelgood, inklusive wichtiger Sicherheitshinweise).
Auch kulinarisch wird die Bergkiefer genutzt: In Teilen Italiens werden die jungen, noch weichen Zapfen zu einem dickflüssigen Sirup namens „Mugolio" eingekocht – eine alte Tradition aus den Alpentälern, bei der die harzig-würzigen Jungzapfen wochenlang in Zucker eingelegt werden.
Anders als Nordmanntanne oder Balsamtanne, die vor allem als Weihnachtsbaum bzw. Zierbaum bekannt sind, spielt die Bergkiefer in Mitteleuropa vor allem eine ökologische und eine wellness-medizinische Rolle – als Schutzwald-Pionierin einerseits und als Rohstoff für Latschenkieferöl-Produkte andererseits.
Die Bergkiefer gilt als eine der standorttolerantesten Nadelholzarten Europas: Sie gedeiht auf kargen, nährstoffarmen Böden ebenso wie auf sandigen oder torfhaltigen Substraten, verträgt sowohl saure als auch gelegentlich basische Bodenverhältnisse und übersteht selbst salzhaltige Küstenluft und Streusalz – Eigenschaften, die sie auch für schwierige Gartenstandorte interessant machen. Mehrere Baumschulquellen bestätigen übereinstimmend eine sehr gute Winterhärte und ein jährliches Höhenwachstum in der Größenordnung von 10 bis 15 cm, wobei einzelne Quellen auch etwas höhere Werte nennen.
Ökologisch entscheidend ist ihr flach ausgebreitetes, aber stark verzweigtes Wurzelsystem: Es verankert sich in Felsspalten und dünnsten Bodenschichten und macht die Bergkiefer zu einer wichtigen Pionierpflanze auf instabilen Hängen. Auf günstigeren, nährstoffreicheren Standorten wird sie dagegen von konkurrenzstärkeren Arten wie Fichte oder Laubbäumen verdrängt und bleibt deshalb weitgehend auf Extremstandorte beschränkt, an denen ihr kaum eine andere Baumart Konkurrenz macht.
Zur exakten maximalen Lebensdauer der Art gibt es keine einheitliche wissenschaftliche Datenlage; die von uns zitierten rund 300 Jahre stammen vom der Stiftung "Blühendes Österreich" und sind als gut begründete Richtgröße zu verstehen, nicht als botanisch abschließend bewiesenes Maximum.
Aus frischen, zerkleinerten Zweigspitzen und Nadeln der Bergkiefer wird per Wasserdampfdestillation das ätherische Latschenkieferöl (Pini pumilionis aetheroleum) gewonnen, dessen Qualität im Europäischen Arzneibuch spezifiziert ist. In der empirischen Medizin wird es traditionell äußerlich bei rheumatischen Beschwerden (als Wärmeanwendung) sowie zur Inhalation bei Erkältungen der oberen Atemwege eingesetzt. Eine Bewertung durch HMPC, ESCOP oder die Kommission E liegt nicht vor – die Anwendung stützt sich also auf Erfahrungsmedizin, nicht auf moderne klinische Studien.
Vor allem Pinen, Δ3-Caren, Myrcen und Limonen, dazu Bornylacetat und Sesquiterpene – typische Bestandteile von Nadelholz-Ätherölen.
Badezusatz (ca. 5 g Öl je Vollbad, 35–38 °C, 10–20 Min.) oder Inhalation (2–3 Tropfen auf 1 L heißes Wasser) – jeweils nach traditioneller Erfahrungsmedizin.
Weder HMPC noch ESCOP oder Kommission E haben das Öl bewertet – keine anerkannte Wirksamkeitsprüfung nach modernem Standard.
Wie alle Kieferngewächse bildet auch die Bergkiefer eine Ektomykorrhiza: Pilzfäden umhüllen die feinen Wurzelspitzen von außen mit einem dichten Pilzmantel, statt wie bei arbuskulären Partnerschaften in die Wurzelzellen selbst einzudringen. Für die Art konkret untersucht wurde das an einem ungewöhnlichen Standort: Eine Studie zu Ektomykorrhiza-Pilzgemeinschaften an Bergkiefern-Sämlingen und Altbäumen auf den Küstendünen der Kurischen Nehrung in Litauen (2011) dokumentierte dort ein artenreiches Pilzspektrum rund um die Wurzeln der Art – wir zitieren diese Studie bewusst nur zum Thema, ohne einzelne Artenzahlen zu übernehmen, die wir nicht unabhängig nachprüfen konnten.
Latschenfelder gehören zu den unterschätzten Lebensräumen der Alpen: Das dichte, bodennahe Geäst bietet Deckung und Schutz vor Kälte und Fressfeinden, wo offenes Gelände kaum Rückzugsmöglichkeiten lässt. Mehrere alpine Arten sind direkt auf diese Struktur angewiesen oder nutzen sie gezielt als Teil ihres Lebensraums.
Das Birkhuhn nutzt Latschenfelder ganzjährig: Hennen bevorzugen sie mit angrenzenden Magerwiesen als Brutgebiet, im Winter bieten dichte Latschenbestände Schutz vor Kälte und lockerem Schnee. Die Gämse weidet im Sommer in Latschen- und Geröllfeldern und zieht sich bei starkem Schneefall in tiefere Bergwälder zurück. Der Alpenschneehase wechselt an der Baumgrenze zwischen offenen Almwiesen und schützenden Latschen und ernährt sich im Winter notfalls von Knospen, Rinde und jungen Trieben. Das Alpenschneehuhn bewohnt dieselbe Höhenstufe in halboffenen Zwergstrauch- und Rasenflächen nahe der Latschenzone.
Als Pionierpflanze stabilisiert die Bergkiefer zudem instabile Hänge und trägt so zum Erosionsschutz bei – eine Funktion, die im nächsten Abschnitt „Verantwortung" im Mittelpunkt steht.
Anders als bei Nordmanntanne oder Balsamtanne geht es bei der Bergkiefer nicht in erster Linie um einen einzelnen Schädling, sondern um ihre Rolle als Schutzgehölz – und um die Frage, wie gut dieser Schutz heute noch funktioniert.
Beim Schutzstatus zeigt sich ein differenziertes Bild: In den Alpen selbst gilt die Bergkiefer als ungefährdet und ist dort weit verbreitet. In den bayerischen Hügel- und Berglandregionen außerhalb der Alpen steht sie dagegen seit 2024 auf der Vorwarnliste („V") – ein Hinweis darauf, dass ihre isolierten Vorkommen dort, etwa in Hochmooren und Mittelgebirgslagen, langfristig unter Beobachtung stehen. Gesetzlich ist die Art in Bayern über das Bayerische Naturschutzausführungsgesetz geschützt.
Die Lehre ist eine andere als bei den Schädlingsgeschichten von Nordmanntanne oder Balsamtanne: Hier geht es weniger um einen einzelnen Gegenspieler als um den langfristigen Erhalt eines Lebensraums, der Lawinenschutz, Artenvielfalt und Erholungsnutzung gleichzeitig leisten muss – und genau deshalb von bewusster Pflege und Aufmerksamkeit profitiert, auch im eigenen Garten.
Anders als Nordmanntanne, Balsamtanne oder Mittelmeerzypresse ist die Bergkiefer ein sogenannter Sofort-Starter: Eine Kältebehandlung ist laut unserer Pflanz- und Pflegeanleitung nicht zwingend nötig, eine zweiwöchige Kühlschrank-Phase kann aber für ein gleichmäßigeres, einheitlicheres Keimergebnis sorgen. Die Samen stecken voller Harz: nicht zerdrücken oder anritzen, sonst verklebt der Keimling.
Optional: Topf oder Samen locker verpackt 2 Wochen ins Kühlschrank-Gemüsefach für ein gleichmäßigeres Keimergebnis. Kann auch übersprungen werden.
In feuchte, durchlässige Erde säen – Tiefe: 0,5–1 cm.
Hell und sonnig bis halbschattig bei 18–22 °C stellen, gleichmäßig leicht feucht halten.
Die ersten Keimlinge zeigen sich meist nach 3 bis 5 Wochen.
Wichtig für alle Bergkiefer-Sämlinge: Staunässe ist der häufigste Grund für Rückschläge bei der Anzucht. Nach dem Gießen den Untersetzer leeren und lieber etwas sparsamer gießen als zu oft.
Menschen richten ihre Aussaat- und Erntekalender seit jeher nach den großen Rhythmen der Natur – nach Sonnenstand, Temperatur, Tageslicht und eben auch dem Mond. Vieles daran ist alles andere als Aberglaube: Dass Jahreszeit, Tageslicht und Bodentemperatur darüber entscheiden, wann ein Samen keimt und wie ein Baum wächst, ist botanisch gut abgesichert. Und der Mond bewegt nachweislich ganze Ozeane als Gezeiten – in der Natur gibt es sogar Tierarten, deren Fortpflanzung sich exakt nach Mondphasen richtet, etwa bestimmte Korallen und Meereswürmer, die ihre Laichzeiten auf einzelne Nächte um den Vollmond herum synchronisieren. Die Vorstellung, dass in der Natur vieles miteinander verbunden ist und sich nach wiederkehrenden Rhythmen richtet, ist also keineswegs aus der Luft gegriffen.
Ob sich das auch ganz konkret auf die Gartenpraxis überträgt – also darauf, ob du bei zunehmendem oder abnehmendem Mond aussäen oder ernten solltest, wie es die seit den 1950er-Jahren populären biodynamischen Säkalender von Maria Thun empfehlen – ist eine engere und schwerer zu beantwortende Frage. Eine Masterarbeit der Universität für Bodenkultur Wien, die Thuns Prinzipien an Radieschen, Karotten und Sonnenhut testete, fand dazu kein einheitliches Muster; die Autorin selbst schlug vor, dass ein einzelnes Anbaujahr dafür noch keine abschließende Antwort liefern kann. Wir behandeln die Frage deshalb als offen, nicht als widerlegt: Wer nach dem Mond aussät, macht sicher nichts falsch – verlassen kannst du dich am ehesten auf das, was gut erforscht ist: die richtige Jahreszeit, Aussaattiefe und -temperatur, gleichmäßige Feuchtigkeit, ausreichend Licht und – bei der Bergkiefer ganz besonders – ein durchlässiger Boden ohne Staunässe.
Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine botanische, forstliche oder medizinische Fachberatung. Unsere Bergkiefer-Pflanz-Sets sind zum bewussten Anpflanzen gedacht.
Ein Baum-Pflanz-Set mit Saatgut, dem plastikfreien, kompostierbaren Plenta®-Pflanztopf und Anleitung – für einen der widerstandsfähigsten und genügsamsten Nadelsträucher überhaupt
Deine Bergkiefer, dein Wald von morgen.
Danke fürs Abonnieren!
Diese E-Mail wurde registriert!
Für alle Bestellungen über unseren Online-Shop durch Verbraucher und Unternehmer gelten die nachfolgenden AGB.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Gegenüber Unternehmern gilt: Verwendet der Unternehmer entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen, wird deren Geltung hiermit widersprochen; sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn wir dem ausdrücklich zugestimmt haben.
Der Kaufvertrag kommt zustande mit Evolutio UG (haftungsbeschränkt).
Mit Einstellung der Produkte in den Online-Shop geben wir ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss über diese Artikel ab. Sie können unsere Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und Ihre Eingaben vor Absenden Ihrer verbindlichen Bestellung jederzeit korrigieren, indem Sie die hierfür im Bestellablauf vorgesehenen und erläuterten Korrekturhilfen nutzen. Der Vertrag kommt zustande, indem Sie durch Anklicken des Bestellbuttons das Angebot über die im Warenkorb enthaltenen Waren annehmen. Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie noch einmal eine Bestätigung per E-Mail.
Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende(n) Sprache(n): Deutsch
Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB in Textform zu. Der Vertragstext ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr über das Internet zugänglich.
Zuzüglich zu den angegebenen Produktpreisen kommen noch Versandkosten hinzu. Näheres zur Höhe der Versandkosten erfahren Sie bei den Angeboten.
Sie haben grundsätzlich die Möglichkeit der Abholung bei Evolutio UG (haftungsbeschränkt), Rohrbacher Straße, 28b, 96271 Grub am Forst, Deutschland zu den nachfolgend angegebenen Geschäftszeiten: nach Absprache
In unserem Shop stehen Ihnen grundsätzlich die folgenden Zahlungsarten zur Verfügung:
Klarna PayNow Kreditkarte
Mit Abgabe der Bestellung geben Sie Ihre Kreditkartendaten an. Nach Ihrer Legitimation als rechtmäßiger Karteninhaber wird unmittelbar nach Versendung der Ware die Zahlungstransaktion automatisch durchgeführt und Ihre Karte belastet.
Sofort by klarna
Nach Abgabe der Bestellung werden Sie auf die Webseite des Online-Anbieters Sofort GmbH weitergeleitet. Um den Rechnungsbetrag über Sofort bezahlen zu können, müssen Sie über ein für Online-Banking freigeschaltetes Bankkonto verfügen, sich entsprechend legitimieren und die Zahlungsanweisung an uns bestätigen. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar danach von Sofort durchgeführt und Ihr Konto belastet.
Google Pay
Um den Rechnungsbetrag über Google Pay bezahlen zu können, müssen Sie bei dem Diensteanbieter Google registriert sein, die Funktion Google Pay aktiviert haben, sich mit Ihren Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung bestätigen. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar nach Abgabe der Bestellung durchgeführt. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang.
Apple Pay
Um den Rechnungsbetrag über Apple Pay bezahlen zu können, müssen Sie den Browser „Safari“ nutzen, bei dem Diensteanbieter Apple registriert sein, die Funktion Apple Pay aktiviert haben, sich mit Ihren Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung bestätigen. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar nach Abgabe der Bestellung durchgeführt. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang.
Kauf auf Rechnung über Klarna
In Zusammenarbeit mit Klarna AB (www.klarna.de), Sveavägen 46, Stockholm, Schweden, bieten wir Ihnen den Rechnungskauf als Zahlungsoption an. Bitte beachten Sie, dass Klarna Rechnung nur für Verbraucher verfügbar sind und dass die Zahlung jeweils an Klarna zu erfolgen hat. Beim Kauf auf Rechnung mit Klarna bekommen Sie immer zuerst die Ware und Sie haben immer eine Zahlungsfrist von 14 Tagen. Die vollständigen AGB zum Rechnungskauf finden Sie hier.
Rechnung
Sie zahlen den Rechnungsbetrag nach Erhalt der Ware und der Rechnung per Überweisung auf unser Bankkonto. Wir behalten uns vor, den Kauf auf Rechnung nur nach einer erfolgreichen Bonitätsprüfung anzubieten.
Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht, wie in der Widerrufsbelehrung beschrieben, zu. Unternehmern wird kein freiwilliges Widerrufsrecht eingeräumt.
Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.
Für Unternehmer gilt ergänzend: Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor. Sie dürfen die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsbetrieb weiterveräußern; sämtliche aus diesem Weiterverkauf entstehenden Forderungen treten Sie – unabhängig von einer Verbindung oder Vermischung der Vorbehaltsware mit einer neuen Sache - in Höhe des Rechnungsbetrages an uns im Voraus ab, und wir nehmen diese Abtretung an. Sie bleiben zur Einziehung der Forderungen ermächtigt, wir dürfen Forderungen jedoch auch selbst einziehen, soweit Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.
Für Verbraucher gilt: Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, so reklamieren Sie solche Fehler bitte möglichst sofort beim Zusteller und nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt zu uns auf. Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat für Ihre gesetzlichen Ansprüche und deren Durchsetzung, insbesondere Ihre Gewährleistungsrechte, keinerlei Konsequenzen. Sie helfen uns aber, unsere eigenen Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung geltend machen zu können.
Für Unternehmer gilt: Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung geht auf Sie über, sobald wir die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert haben. Unter Kaufleuten gilt die in § 377 HGB geregelte Untersuchungs- und Rügepflicht. Unterlassen Sie die dort geregelte Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Dies gilt nicht, falls wir einen Mangel arglistig verschwiegen haben.
Soweit nicht nachstehend ausdrücklich anders vereinbart, gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
Beim Kauf gebrauchter Waren durch Verbraucher gilt: wenn der Mangel nach Ablauf eines Jahres ab Ablieferung der Ware auftritt, sind die Mängelansprüche ausgeschlossen. Mängel, die innerhalb eines Jahres ab Ablieferung der Ware auftreten, können im Rahmen der gesetzlichen Verjährungsfrist von zwei Jahren ab Ablieferung der Ware geltend gemacht werden.
Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neu hergestellten Sachen ein Jahr ab Gefahrübergang. Der Verkauf gebrauchter Waren erfolgt unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung. Die gesetzlichen Verjährungsfristen für den Rückgriffsanspruch nach § 445a BGB bleiben unberührt.
Gegenüber Unternehmern gelten als Vereinbarung über die Beschaffenheit der Ware nur unsere eigenen Angaben und die Produktbeschreibungen des Herstellers, die in den Vertrag einbezogen wurden; für öffentliche Äußerungen des Herstellers oder sonstige Werbeaussagen übernehmen wir keine Haftung.
Ist die gelieferte Sache mangelhaft, leisten wir gegenüber Unternehmern zunächst nach unserer Wahl Gewähr durch Beseitigung des Mangels (Nachbesserung) oder durch Lieferung einer mangelfreien Sache (Ersatzlieferung).
Die vorstehenden Einschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden
Informationen zu gegebenenfalls geltenden zusätzlichen Garantien und deren genaue Bedingungen finden Sie jeweils beim Produkt und auf besonderen Informationsseiten im Online-Shop.
Kundendienst: Sie erreichen unseren Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen unter info@meinwoody.de
Für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden, haften wir stets unbeschränkt
Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, (Kardinalpflichten) durch leichte Fahrlässigkeit von uns, unseren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, mit dessen Entstehung typischerweise gerechnet werden muss.
Im Übrigen sind Ansprüche auf Schadensersatz ausgeschlossen.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.
Sind Sie Unternehmer, dann gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Sind Sie Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen uns und Ihnen unser Geschäftssitz.
AGB erstellt mit rechtstexter.de.