Gesundheit Gemüse

Gesundheit Gemüse

Gemüsegarten

Allgemeines:

Einer Vielzahl an Zivilisationskrankheiten lässt sich mit Nutzung der Großzahl an Pflanzeninhaltsstoffen entgegenwirken. Fast alle Gemüsesorten tragen dazu bei den Körper zu reinigen und regen den Körper Giftstoffe auszuschwämmen. Davon profitieren Körper und Geist im gleichen Maße. Viele Industrieprodukte hingegen leiten Substanzen in unseren Organismus hinein von denen teilweise nicht einmal bekannt ist, wie sie auf langfristige Sicht wirken. Mit Gemüse aus eigener Aufzucht kann man diesen Zwängen entgehen... Der Körper wird es honorieren!

  • Karotte
    Der Verzehr von frischen Karotten wirkt harntreibend, verdauungsfördernd und blutreinigend. Ebenso besitzt die Karotte und deren Inhaltsstoffe positive Auswirkungen auf die Sehkraft und das Immunsystem. Frischer Karottensaft mit zugesetztem Zucker eignet sich hervorragend als Hustensaft.
  • Radieschen
    Die kleinen Knollen besitzen stimmungsaufhellende Eigenschaften und aktivieren die Gallen- und Lebertätigkeit. Radieschensamen wirken antibiotisch.
  • Gurke
    Ernährungsphysiologisch kommt der Gurke eine besonders hohe Bedeutung zu Gute. Sie zählt zu den Gemüsesorten mit den höchsten Anteilen an Basen und wirkt somit regulierend auf den Säure-/Basenhaushalt des Körpers ein. Ein frisch gepresster Gurkensaft wirkt positiv bei Hautkrankheiten und Sonnenbränden. Hinzu kommen die entgiftenden, wohltuenden und regenerierenden Eigenschaften der Gurke.
  • Kürbis
    Gekocht zubereitet ist der kalorienarme Kürbis äußerst bekömmlich. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffe wirken harntreibend, stuhlregulierend, entgiftend und stärken das Immunsystem. Kürbisblätter helfen durch ihre infektionshemmenden Eigenschaften bei Schürfwunden und Hautkratzern unterstützend bei der Heilung. Kürbiskerne sind nicht nur ein willkommener Snack sondern auch wirksam bei Bluthochdruck, Hämorrhoiden sowie Nieren- und Prostatabeschwerden.
  • Lauch
    Die appetitanregende, cholesterinsenkende, harntreibende und schleimlösende Wirkung des Lauch wird durch die anregenden Eigenschaften auf Gallen-, Leber- und Nierentätigkeit ergänzt. Bei Insektenstichen hilft das sofortige Aufdrücken eines zerquetschten Lauchblattes den Schmerz zu lindern.
  • Kopfsalat
    Kopfsalat zählt zu den bekömmlichsten Gemüsesorten und gilt als natürliche Hilfe beim Einschlafen und trägt allgemein zur Beruhigung bei. Desweiteren vereint er entzündungs- und allergiehemmende Eigenschaften in sich. Um die optimale Wirkung zu erzielen sollte er stets mit Öl zubereitet werden.
  • Spinat
    Spinat besitzt eine blutbildende und krebsabwehrende Wirkung. Auch Bauchspeicheldrüse, Galle, Magenschleimhaut, Verdauung und Cholesterinspiegel profitieren von der anregenden Wirkung des Spinats. Die optimale Wirkung entfaltet das Gewächs in Form von rohem Saft und beeinflusst den Organismus bei Blutarmut, Hautausschlägen, Verstopfung und Durchfall positiv.
  • Tomate
    Tomaten besitzen eine abführende, appetitanregende, cholesterinsenkende und entwässernde Wirkung. Die Inhaltsstoffe bewirken eine Stärkung des Herzen und des Kreislaufes und aktivieren das Immunsystem. Obendrein gilt die rote Frucht als äußerst wirksam gegen krebserregende Stoffe. Die Hauptrolle dabei spielt der Farbstoff Lycopin, welcher in hoher Konzentration vorallem in den Schalen von getrockneten oder eingelegten Tomaten vorkommt. Frischer Tomatensaft wirkt appetitzügelnd.
  • Zucchini
    Zucchinis wirken harntreibend, stärken das Immunsystem und wirken unterstützend bei Diäten aufgrund von Nieren- und Herzerkrankungen.
  • Paprika
    Die Schoten der Paprikapflanze besitzen fettstoffwechsel- und verdauungsfördernde Eigenschaften. Wer 2-3 mal pro Woche rohe oder gekochte Paprikaschoten zu sich nimmt, kann auf langfristige Sicht mit positiven Auswirkungen bei Hautkrankheiten rechnen. Menschen mit empfindlichen Magen brauchen das Gemüse nicht zu scheuen. Kurzes blanchieren und anschließendes enthäuten verhindert die Bildung von Blähungen beim Verzehr der Paprikafrüchte. Auch die Blätter des Gewächses können bei Furunkeln oder Geschwüren verwendet werden. Einfach leicht erwärmen, auf die betroffenen Hautstellen aufbringen und anschließend mit einer Mullbinde fixieren.
  • Sellerie
    Sellerie als Bestandteil der Ernährung wirkt heilend bei Gicht und rheumatischen Beschwerden. Die wassertreibenden Eigenschaften des Sellerie bewirken die Ausschwemmung von Säuren aus dem Körper, welche oft in Verbindung mit Depressionen, Asthma, Nervenstörungen und Sodbrennen stehen. Selbst die Begleiterscheinungen (Gleichgewichtsverlust und Gehschwäche) der Multiplen Sklerose vermag der Sellerie zu lindern.