Essen Gemüse

Essen Gemüse

Gemüsegarten

Allgemeines:

Bei vielen Gemüsesorten lohnt nicht nur der Blick auf die Frucht selbst. Auch Blüten und Blätter beinhalten oftmals wichtige Inhaltsstoffe und geschmackliche Eigenheiten. Ebenso steckt meist in den Schalen ein Großteil wichtiger Ingredienzen. Mitunter auch einen hohen Anteil der sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die vielfältige gesundheitsförderliche Auswirkungen haben. Betrachten wir die Pflanzen in seiner Gesamtheit und nutzen die gesamte Power die in ihnen steckt!

  • Karotte
    Die Karotten eignen sich hervorragend für die Rohkost, frische Säfte sowie Salate und Suppen. Das grüne Kraut der Karotte ist sehr vitamreich und kann wie Kräuter verwendet werden. Die gelblich bis rot-orange Karotte ist eigentlich das Wurzelwerk und nennt sich Rübe. Die eigentliche Pflanze stellt das grüne Blattwerk über dem Erdboden dar.
  • Radieschen
    Radieschen sind die ideale Zutat für Salatvariationen. Allzu großer Hitze hingegen sollte man sie jedoch nicht aussetzen, da die Radieschen dann einen Großteil ihrer Schärfe und Vitamine verlieren, sowie die satte Farbe ihrer Außenhaut. Dennoch lässt sich aus diesem Gemüse eine schmackhafte Suppe herstellen. Aus einem Fond und etwas Crème fraiche zusammen mit gehackten Radieschenblättern, Salz, Muskatnuss und Zitronensaft ensteht ein wunderbar cremiges und leichtes Sommergericht. Die fertige Suppe anschließend mit feinen Streifen der Radieschen bestreuen!
  • Gurke
    Aus Gurken lassen sich eine Vielzahl von Gerichten herstellen. Ob kalt oder warm, die Variationsmöglichkeiten sind sehr breit gefächert. Ob frisch geschnitten im Salat, geschmort oder als Salzgurke in einem Sud eingelegt ist die Gurke ein vielfältiger Genuss für alle Jahreszeiten. Manche können etwas unverträglich auf rohe Gurken reagieren. Hier empfiehlt sich die Beimengung von Senf in Salatsaucen und die Entfernung der Kerne in der Mitte des Gewächses.
  • Kürbis
    In Gebäck, Kompott, Konfitüre und Suppen kommt das Aroma des Kürbis besonders gut zur Geltung. Wie bei vielen anderen Gemüsesorten lassen sich aber auch alle restlichen Bestandteile sehr gut verarbeiten. Blüten und Blätter kann man entweder füllen oder beispielsweise einem Gemüse-Ratatouille beimengen.
  • Lauch
    Als Bestandteil des klassischen Suppengemüses dürfte der Lauch beinahe jedem bekannt sein. Das mild-süßliche, zwieblige Aroma eignet sich als Zutat für Salate genau so wie als Bestandteil einer Gemüsequichè. Bevor man den geernteten „Porree“ verarbeitet sollte man die äußeren Blätter und das Endstück entfernen.
  • Kopfsalat
    Wie der Name schon sagt ist der Kopfsalat vorallem in Salaten zu finden. Doch auch in Streifen geschnitten eignet er sich zum Beispiel als Suppeneinlage.
  • Spinat
    Spinat findet seinen Platz auf der Speisekarte vorzugsweise als Suppe, gekochtes Gemüse oder als Füllung vonTeigwaren. Die beste Zubereitungsart für den Spinat ist das Blanchieren. Hierbei behält er seine intensive Farbe und ein Großteil des Nitrats wird durch das Abschrecken mit Eiswasser nach dem Kochvorgang abgebaut.
  • Tomate
    Die Tomate und deren Erzeugnisse sind Bestandteil vieler Gerichte. Der charakteristisch-würzige Geschmack kommt in Form von Säften, Salaten, Saucen und Suppen sowie konzentriertem Tomatenmark auf den Tisch vieler Haushalte und Landesküchen. Auch getrocknet oder eingelegt in Pflanzeöle verschiedener Coleur zaubert die Tomate ein Geschmackserlebnis in den Gaumen des Essers. Tomaten sollten stets mit Haut verzehrt werden, da die wertvollsten Inhaltsstoffe vorallem direkt unter der Haut stecken.
  • Zucchini
    Zucchinis ergeben mitsamt ihrer Schale die ideale Basis für Reibekuchen. Vorrangig kennt man das Gewächs aber meistens als Zutat fürs „Ratatouille“, welches sowohl kalt als auch warm hervorragend schmeckt. Auch die Blüten der Zucchini können verwendet werden indem man sie nach Belieben füllt und einem Teig gehüllt in Pflanzenöl ausbäckt.
  • Paprika
    Bevor man die Paprika verarbeitet sollten Stielansatz sowie die Samen und die weißen Innenwände entfernt werden. Anschließend eignen sie sich zum Beispiel in den Sommermonaten sehr gut für den Grillrost. Salate „freuen“ sich auch über eine Bekanntschaft mit der Paprikafrucht. Kurz blanchiert und angemacht mit einer Sauce aus Essig, Öl und verschiedenen Gewürzen ist sie besonders bekömmlich. In der mediterranen Küche ist auch das Mark der Paprika sehr beliebt.
  • Sellerie
    Die Sellerieknolle bildet eine gute Komponente für würzige Salate (roh geraspelt) oder Gemüsevariationen (in feine Würfel geschnitten). Eine Variante des Selleriesalates lässt sich aus der gekochten und in Scheiben geschnittenen Knolle zaubern. Verfeinert mit Zwiebelwürfelchen, Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Zucker und gehackter Petersilie ergibt sich ein neues „Salaterlebnis“. Auch die Blätter des Sellerie beinhalten eine Fülle an Geschmacksstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und bieten sich als Ergänzung von Suppen und Saucen an. Auch der Samen ergibt zusammen mit Salz in einem mehrere Tage abgedeckten Gefäß ein aromatisches Würzsalz.